Engstler macht den Erfolg vor

Die Europameisterschaft der Tourenwagen wird als Krimi von Braga in die Rennsportgeschichte eingehen. Einer der Hauptfiguren: der Allgäuer Franz Engstler. Im BMW E90 konnte er sich im Qualifying den zweiten Startplatz sichern. Im ersten Lauf hing er, trotz besseren Abschnittszeiten, hinter dem Führenden fest und belegt letztendlich Platz zwei. Damit ist Engstler Vize-Europameister.

Mit acht Punkten im Gepäck und guten Reifen in der Reserve startete Engstler in Lauf zwei. Da in umgedrehter Reihenfolge gestartet wurde, gehörte der siebte Startplatz Franz Engstler. Schon am Start zeigte er sein Können: Er zog nach rechts und machte die ersten Plätze gut. Allerdings wurde er zweimal in eine Kollision verwickelt. Sein BMW erhielt einen harten Schlag auf die Vorderachse und wurde ins Kiesbett gedrängt. Doch Engstler behielt die Kontrolle über den Rennboliden und reihte sich wieder im Teilnehmerfeld ein. Er fuhr souverän bis auf Platz zwei vor. Doch dann wurde er von Thomson überholt- bis hierhin wären es dennoch genug Punkte für den Gesamtsieg gewesen. Allerdings katapultierte sich der Führende ohne Fremdverschulden ins Aus. Thompson übernahm jetzt die Führung. Gleichstand für Thompson und Engstler. Beide fuhren mit 16 Punkten ins Ziel. Da Engstler zweimal auf Platz zwei fuhr und Thompson einen Sieg für sich verbuchen konnte, wurde er Europameister. „Enger hätte die Entscheidung nicht ausfallen können“, so Engstler nach der Europameisterschaft der Tourenwagen in Portugal. Stolze Wiggensbacher Nichts desto trotz freut sich das Liqui Moly-Team Engstler über den Vizemeistertitel. „Wir sind wirklich stolz, eine tolle Leistung die Franz einmal mehr gezeigt hat“, so Teammanager Kurt Treml. Der Allgäuer Rennstall reist nun direkt nach Japan, denn hier findet am kommenden Wochenende das vorletzte Rennwochenende der Tourenwagenmeisterschaft statt.

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