Auf Entdeckungstour

Der Vespa-Veteranenclub bei seinem Besuch in Isny. Das älteste Gefährt, das das Leitungsteam (Foto) in Isny dabei hat, stammt aus dem Jahr 1956. Foto: Schubert

Wie zur Parade aufgebaut waren die Vespas vor dem Rathaus und die Fahrerinnen und Fahrer stiegen von ihren Museumsstücken, um eine Rast einzulegen. 30 der legendären Flitzer standen da in Reih und Glied und so manchem Passanten kamen bei diesem Anblick Erinnerungen hoch, die mit den schnuckeligen Gefährten zu tun hatten.

Dass die Mitglieder vom Vespa-Veteranenclub Deutschland heuer in Isny gelandet sind, ist nicht rein zufällig. Eines der Mitglieder hat seit Jahren seinen Wohnwagen in Beuren stehen und hat seine Freunde und besonders die „Nordlichter“ bis rauf nach Hamburg zu einem Trip ins Allgäu eingeladen. Vorher waren alle auf dem Jahrestreffen der Vespa-Veteranen in Darmstadt und machten sich anschließend ins Allgäu auf den Weg. Festgesteckte Tagestouren mit vorbereiteten Übernachtungen waren eingeplant. Und in Isny/Beuren landeten die Teilnehmer im Gasthof „Kreuz“ und auf dem Campingplatz am Badsee. Alle sind allerdings nicht bis nach Isny auf ihren Vespas angeschnurrt. So ein Veteran will gepflegt und umhegt sein. Da ist die Fahrt auf dem Hänger eigentlich das Angesagteste. Führung durch Isny In Beuren war alles für die Besucher vorbereitet. Tagestouren, die wie die Blätter des Klees in der Landschaft lagen, führten in alle Himmelsrichtungen. Durchschnittlich waren 100 bis 120 Kilometer Strecke ausgewiesen und auf einer dieser Touren lag auch Isny. Hier wurden sie von Katharina Briechle-Schubert in Empfang genommen und in anderthalb Stunden auf einer Stadtführung über die Isnyer Geschichte und über die Sehenswürdigkeiten unterrichtet. Gut gefallen hat es allen. Anschließend machten sie sich wieder auf den Weg zu weiteren sehenswerten Zielen in der Region.

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