Entschärfte Bereiche

Dietmar Markmiller, Vorsitzender der CSU-Mitte, hat auf Wunsch vieler Anwohner für eine Entschärfung der gefährlichen Ecke Stiftskellerweg/Brachgasse gesorgt. Foto: Tröger

Manchmal braucht es zwar etwas Ausdauer, die zahlt sich aber oft aus. Wie der Vorsitzende des Ortsverbandes CSU-Mitte, Dietmar Markmiller, dem KREISBOTEN bei einer Ortsbegehung in der Stiftsstadt zeigte, waren anhaltend an ihn gerichtete Appelle von Anwohnern erfolgreich. So sei auf seine Intervention hin die – besonders mit Beteiligung von Radfahrern – unfallträchtige Ecke Stiftskellerweg/Brachgasse inzwischen entschärft worden.

Eine durchgezogene Linie soll künftig dafür sorgen, „dass Verkehrsteilnehmer der Straßenführung folgen“, anstatt die Kurve nach Gusto zu schneiden, erläuterte Markmiller die neue Bodenmarkierung. Auch sei das Parken im Bereich der Kurve nicht mehr gestattet. Dadurch werde die Gefahrenstelle nicht nur wesentlich übersichtlicher, sondern auch geräumiger. Besser sichtbar sei zudem das „Zone-30-Schild“ im Stiftskellerweg, das für Einbieger vom Adenauerring zuvor nur schlecht sichtbar war. Nicht ganz so einfach gestalte es sich, so Markmiller weiter, dem zu schnellen Fahren in der Brachgasse Herr zu werden, das von Anwohnern schon seit langem moniert werde. Entschärfen wolle man vor allem den Bereich, in dem der viel von Schülern und spielenden Kindern genutzte Fußweg vom Adenauerring her in die Brachgasse mündet. Für Autofahrer aus südlicher Richtung sei die Stelle kaum einsehbar, erklärte er die Problematik. Für denkbar hielt er hier eine Einbahnstraßenregelung von Nord nach Süd, da der Fußweg von Norden her wesentlich übersichtlicher sei. Auch die Möglichkeit einer „elektrischen Leuchtanzeige“, die beispielsweise per Lichtschranke nahende Fußgänger ankündigten, wollte er nicht ausschließen. „Hier sind wir noch in der Lösungsfindung“, betonte Markmiller die „sehr gute“ Zusammenarbeit mit Volker Reichle, Leiter des Amts für Verkehrswesen. Noch ein Problem beschäftigt derzeit den Vorsitzenden des Ortsverbandes: Die Anwohnerbeschwerden wegen der Öffnungszeiten für die Sportanlage des Hildegardisgymnasiums und der dortigen Lärmbelästigung. „Die Öffnungszeiten sind suboptimal“, kann er das Ärgernis besonders für die berufstätigen Anwohner nachvollziehen. Denn auch die „haben einen Anspruch auf Erholung“, vor allem an Sonn- und Feiertagen, befand er. Bei öffentlichen Nutzungszeiten von Montag bis Freitag jeweils von 17 bis 20 Uhr und samstags und sonntags von 9 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 20 Uhr sah er die nötige Erholung für Anwohner nicht gewährleistet. Zumal die Erfahrungen der Anwohner zeigten, dass der Sportplatz oft bis 22 Uhr oder gar länger genutzt werde. Die Empfehlung der Stadt an die Anwohner, gegebenenfalls doch die Polizei zu rufen, verschiebe seines Erachtens nur die Zuständigkeit statt das Problem zu lösen. Nach seinem Wunsch soll bei einer Ortsbegehung besser die Schallschutzmauer überprüft werden. Grundsätzlich begrüßte er aber, dass solch städtische Plätze der „Öffentlichkeit für sportliche Betätigung zur Verfügung gestellt werden“. Kritisch sah er dagegen die Öffnungszeiten, die nach seinem Dafürhalten „im Konsens mit den Anwohnern gestaltet werden sollten“.

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