"Ja" zur 1,7 Millionen Euro teuren Zügelgurtbrücke

Entwurf der neuen Autobahnbrücke vorgestellt

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So soll die neue Zeppelinbrücke über der A7 aussehen.

Kempten – Deutlich auffälliger als bisher wird die neue Zeppelinbrücke über der A7, Höhe Ursulasried, gestaltet sein. Mit einem oberliegenden Tragwerk soll die neue sogenannte „Zügelgurtbrücke“ mit einer Spannweite von 45 Metern errichtet werden.

Einstimmig hat sich der Bauausschuss am vergangenen Dienstag für diese Planungsvariante entschieden und sich – auch aufgrund der fehlenden Barrierefreiheit – gegen eine „Verbundrahmenbrücke“ mit einer Steigung von acht Prozent ausgesprochen. Seit langem ist der Neubau der Zeppelinbrücke über der A7 aufgrund der fehlenden Fahrbahnbreite, des fehlenden Geh- und Radweges und der bestehenden Tonnagenbegrenzung ein Wunsch seitens der Stadt Kempten. Der bestehende Mittelpfeiler soll aufgrund des hohen Chlorideintrags künftig wegfallen und die lichte Höhe der neuen Brücke mindestens 4,7 Meter betragen, so die Kriterien der Autobahndirektion Südbayern, die zwei Drittel der etwa 1,7 Millionen Euro für den Neubau übernehmen wird. Auf die Stadt Kempten kommen in etwa 567.000 Euro an Kosten zu, wobei ein Zuschuss in Höhe von 50 Prozent zu erwarten ist, erklärte Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann. Noch Ende dieses Jahres soll das Bauprojekt ausgeschrieben werden. Die Baudurchführung ist dann im Jahr 2018 vorge- sehen. 

Lea Stäsche

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