Der Erfolg hört nicht auf

Für das Liqui Moly Team Engstler hätte der Auftakt der ADAC Procar in Oschersleben nicht besser laufen können. Der Allgäuer Rennstall belegte mit seinen beiden Fahrern Roland Hertner und Remo Friberg in beiden Läufen jeweils Platz 1 und Platz 2.

Bereits bei den freien Trainings hatten die beiden BMW-Piloten die Nase vorn und fuhren die besten Trainingszeiten. Auch im Qualifying überzeugte Hertner und sicherte sich die Poleposition. Friberg musste hingegen einen Rückschlag wegstecken. Nachdem ein Mitstreiter ihn am Hinterrad touchierte, musste der Schweizer das Qualifying vorzeitig beenden. Trotz der krummen Achse, die sein Auto aus der Kollision davon trug, fuhr er die drittbeste Zeit des gesamten Starterfelds. Gespannt gingen Friberg und Hertner dann am Ostermontag in das Rennen. Während Hertner einen perfekten Start hinlegte, kam Friberg nur als Fünfter in die erste Kurve. Doch der Kampfgeist war geweckt: Friberg machte in den folgenden beiden Runden je einen Platz gut und reihte sich auf der dritten Position ein. In der letzten Runde des ersten Rennens griff er noch einmal in die Trickkiste seiner langjährigen Motorsporterfahrung und überholte seinen voraus fahrenden Mitstreiter geschickt in einer Kurve. Friberg kam so nach Roland Hertner als Zweiter ins Ziel. Spannend verlief auch der zweite Laut. Hertner nahm erneut als Erster die scharfe erste Kurve, Friberg verlor zunächst einen Platz. Doch mit seinem BMW E46 machte er den schnell wieder gut. Bis knapp fünf Minuten vor dem Ende führte Hertner vor Friberg das Rennen an. Dann kam Hertner auf einer Ölspur ins Schlingern und drehte sich. Friberg nutze die Gunst der Stunde und überholte seinen Teamkollegen. Letztendlich siegte der Schweizer für das Team Engstler und Hertner wurde Zweiter. Nach dem ersten Rennwochenende der ADAC Procar liegen die beiden Liqui Moly Team EngstlerFahrer mit jeweils 18 Punkten an der Spitze. Die beiden nächsten Läufe der Procar werden am 10. Mai im niederländischen Assen stattfinden. Aber bereits eine Woche vorher reist das Team Engstler nach Marokko. Dort werden am 3. Mai die nächsten beiden Läufe der Tourenwagenweltmeisterschaft ausgetragen. Neben dem Wiggensbacher Teamchef Franz Engstler startet dann auch der Däne Kristian Poulsen.

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