Im Werkhaus des Stephanuswerk wird die gastliche Tradition fortgesetzt

Erfolgreicher Umzug der "Kaffeebohne"

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Schon bei der Eröffnung gut besucht: Das Café im Werkhaus am Eingang zum Stephanuswerk.

Isny – Nun ist das beliebte Café „Kaffeebohne“ umgezogen. Das hatte mehrere Gründe. Jeder redet von „Inklusion“ und das ist ein Schritt in diese Richtung. Sechs Wochen wurde im Werkhaus am Eingang des Stephanuswerkes umgebaut und nun können dort unter neuen Vorzeichen auch körperlich Behinderte für eine gastliche Atmosphäre sorgen. In den Räumen in der Stadt war es für einen Rollifahrer nicht möglich, die Tische zu erreichen und so einer erfolgreichen Tätigkeit nachzukommen. Das hat sich grundlegend geändert.

Außerdem befindet sich das Café nun auf eigenem Grund und Boden und auch die Wege zur Arbeit werden damit entschieden verkürzt. Stephanuswerk-Direktor Rolf Jehle betonte es noch einmal: „Es ist jetzt ein Arbeitsplatz unter völlig neuen Voraussetzungen und wir hoffen, dass auch die bisherige Kundschaft den Weg zu uns finden wird.“

Die Arbeitsplätze im Werkhaus sind erhalten geblieben und zu den bisherigen Öffnungszeiten kann man auch weiterhin zuschauen, wie dort kunsthandwerkliche Artikel von den Menschen mit Behinderung angefertigt werden. Der Verkauf ist auch weiter möglich und die Mitarbeiter hoffen auf möglichst viele Besucher.

Nach einem Spaziergang in das dahinterliegende Naherholungsgebiet kann man im Werkhaus gemütlich einen Kaffee trinken oder ein Stück Kuchen genießen. Die Öffnungszeiten werden eventuell noch modifiziert. Außerdem entsteht im Bereich der Lohbauerstraße gerade ein ganz neuer Stadtteil und für die Bewohner dort liegt es nahe, auch einmal im Café zu pausieren. Bisher ist das Werkhaus von Montag bis Freitag von 10 bis 17 Uhr und samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet.

Manfred Schubert

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