Ermunternde Zeichen

Für reichlich Diskussionsstoff bei der Lindenberger Bürgerversammlung sorgt das geplante Kulturzentrum mit einer Huterlebniswelt. cut

Aus einem alten Fabrikgebäude ergeben sich neue Perspektiven für die Entwicklung der Stadt, davon konnten sich jetzt die Besucher auf der Bürgerversammlung überzeugen. Den gut 80 Zuhörern im Löwen-Foyer konnte Bürgermeister Johann Zeh berichten, dass die Stadt mit ihrem Konzept für ein Kulturzentrum mit einem als Huterlebniswelt konzipierten Museum bei den Förderstellen mit offenen Armen empfangen und zu dem Projekt beglückwünscht werde.

Für die Investitionen in Gebäudesanierung und neue Nutzung gibt es eine Obergrenze. „Maximal fünf Millionen Euro darf es für Lindenberg kosten, nicht mehr“, betonte der Bürgermeister. Nach exakten Voruntersuchungen, die bis ins Detail gehen, liegen nun verlässliche Zahlen vor: Das Gesamtprojekt mit allen nur erdenklichen Anforderungen, mit Brandschutz und Ausstattung, mit Einrichtung Hutmuseum, mit Außenanlagen und Kauf eines Grundstücks an der Hauptstraße zur Flächenarrondierung (für Parkierung und Zufahrt) wird 9,49 Millionen Euro kosten. Auch für die angepeilte Marke, die Hälfte der Investitionen durch Zuschüsse finanziert zu bekommen, gibt es inzwischen ermunternde Zeichen. In Vorgesprächen mit den Zuschussstellen zeichne sich sogar ab, dass Lindenberg mehr als 50 Prozent über Zuschüsse aus verschiedenen Fördertöpfen (EU-Gelder, Landesförderung, Stiftungen) finanziert bekommen könnte, berichtet Zeh. Teilweise seien die Anträge schon gestellt. Definitive Förderzusagen werden bis im Sommer nächsten Jahres vorliegen. Günstige Zeiten Lindenberg hat das Glück, dass es mit seinem Projekt in eine günstige Zeit fällt. Bei den Leader-Projekten sind etliche beantragte Gelder nicht abgerufen worden. Und somit sind erhebliche Mittel für neu eingereichte Projekte frei. Zudem sind die fünf Millionen, die die Stadt für das Kulturzentrum selbst zu tragen hat, ohne Kreditaufnahme zu finanzieren, berichtet der Rathauschef. Sie sind nämlich im mittelfristigen Finanzplan, und das heißt im nächsten Fünfjahreszeitraum, bereits eingeplant. Möglich machen das Rücklagen und größere Baugebietsflächen, die die Stadt in Besitz hat und die im Lauf der nächsten Jahre als Bauflächen ausgewiesen und verkauft werden sollen. Eines der beiden Areale benannte der Bürgermeister konkret, es ist das Gelände des ehemaligen Altenheims.

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