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ESC: Kemptener Eishockeycracks vor den Playoffs

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Von: Lutz Bäucker

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ESC Kempten Sharks Eishockey 2022
Bester Aufsteiger der Bayernliga: Die Mannschaft des ESC Kempten steht ab Freitag in den Playoff-Spielen zur Bayerischen Eishockeymeisterschaft. © ESC

Kempten – Sensation in Kempten: Die Sharks vom ESC haben als Aufsteiger die Halbfinal-Playoff um die Bayerische Eishockey-Meisterschaft erreicht.

„Es ist sicher eines der größten Ereignisse unserer Vereinsgeschichte“, jubelt Florian Ecker, der erste Vorsitzende. Seine Mannschaft steht von Freitag an in den Halbfinal-Playoffs um die Bayerische Eishockey- Meisterschaft. „Das konnte von uns als Aufsteiger niemand erwarten“, stellt Ecker stolz fest, „es ist fast nicht zu glauben.“

Der ESC schließt die Aufstiegsrunde nach dem letzten Match gegen Miesbach (am Sonntagabend gab es eine 1:4-Niederlage) auf Rang 3 ab (Bericht dazu s.u.). Das bedeutet: Gegner in den höchstens drei Spielen der Playoff-Runde ist erneut der TEV Miesbach. Zwei dieser Spiele müssen die Kemptener „Sharks“ gewinnen, dann stehen sie im Finale. Ein Ziel, das hoch gesteckt scheint, aber wenn alles passt, durchaus drin ist. „Warum nicht“, fragt Ecker, „unser Team ist hoch motiviert, es ist gut drauf und weiß, was in ihm steckt.“

Der ESC-Boss führt das bisher überraschend gute Abschneiden vor allem auf zwei Gründe zurück: die Mischung aus jungen Wilden und alten erfahrenen Hasen sowie den starken Teamgeist. Spieler wie die Stürmer Nikolas Oppenberger oder Lars Grözinger behalten auch gegen die Top-Teams aus Klostersee und Miesbach die Nerven, der junge Verteidiger Linus Bernau hat sich gut entwickelt.

Dazu die überragende Torfrau Jenny Harß als Rückhalt, „das“, so Florian Ecker gegenüber dem Kreisboten, „macht uns richtig unangenehm für viele Gegner.“

Das erste Playoff-Spiel gegen Miesbach findet am Freitag, 18. März, auswärts in Oberbayern statt, am kommenden Sonntag sind dann die Kemptener ESC-Fans zuhause gefordert. Um 18 Uhr wird angepfiffen, der Vorsitzende hofft auf gut 1.000 Zuschauer: „Die sind der sechste Mann für uns, das macht enorm viel aus!“ Die Irritationen nach der Partie in Amberg (die Mannschaft trat zur Schlussphase nicht mehr an) sind „hoffentlich beseitigt, wir haben das abgearbeitet“, so Ecker.

Nun soll nur noch das Sportliche im Vordergrund stehen: „Wir wollen es wissen, nichts ist unmöglich!“

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