Fängt sich der VfB?

Vor allem in der Offensive fehlt es dem VfB Durach derzeit an Durchschlagskraft. Foto: Archiv

Zum zweiten Mal in Folge darf der TSV Kottern am Wochenende in der eigenen Abt-Arena auflaufen: Am heutigen Samstag, 15. Oktober, ab 16 Uhr erwarten die Vorstädter in der Landesliga den Tabellenvorletzten TSG Thannhausen. Gegen die Schwaben will der TSV den vierten Heimsieg in Folge einfahren, um seine Chancen auf Rang acht zu wahren. In Durach könnten die Vorzeichen dagegen ungleicher nicht sein: Dort empfängt am morgigen Sonntag, 16. Oktober, Tabellenschlusslicht VfB den Tabellenführer aus Burghausen. Anstoß ist um 15 Uhr.

Beim TSV bewertet man den Umstand, zum zweiten Mal in Folge auf eigenem Platz spielen zu dürfen, als „sicherlich kein Nachteil für das Team“. Aus gutem Grund, haben die St.-Manger doch zuletzt an ihre Heimstärke aus der vergangenen Saison anknüpfen und drei Siege in Folge holen können. Auf die leichte Schulter wird das Team von Trainer Stephan Wuttge das Tabellenschlusslicht aber wohl kaum nehmen – in der vergangenen Saison unterlag Kottern der TSG zu Hause mit 1:3. Dafür konnten die Kemptener das Spiel in Thannhausen mit 6:1 für sich entscheiden. Ein besonderes Spiel wird die Partie sicherlich für Kotterns Innenverteidiger Tobias Hänsle, der in der letzten Spielzeit noch für die TSG auflief und nun besonders motiviert ist. Voraussichtlich wieder mit im Kader ist Markus Rauh, der gegen Kirchanschöring noch krankheitsbedingt passen musste. Schwache Offensive Während man in Kottern der heutigen Partie um 16 Uhr relativ gelassen entgegenblicken kann, nimmt in Durach die Nervosität nach der 0:2-Niederlage in Wolfratshausen – die siebte Begegnung in Folge ohne Punktgewinn – zu. Bereits dort wollte VfB-Trainer Peter Christl nach dem Spiel schon gar nicht mehr zur Pressekonferenz, sondern sofort zurück ins Allgäu. Und das sich die Stimmung beim VfB an diesem Wochenende bessert, ist nicht unbedingt zu erwarten – mit dem FC Wacker Burghausen II kommt am Sonntag der aktuelle Tabellenführer ins Oberallgäu und will dort seine Position ausbauen. Beim VfB ist dagegen die Verunsicherung überall zu spüren. „Selten war eine offensiv harmloserer Kontrahent zu Gast“, hieß es vergangenes Wochenende von Seiten des BCF Wolfratshausen nach dem 2:0 über die Duracher. Andererseits hat der Tabellenletzte gegen Burghausen nichts zu verlieren und kann befreit aufspielen.

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