Uli Fäßler entfesselt

TVK-Fechter Uli Fäßler (links) bei der Schwäbischen Meisterschaft im Halbfinale gegen Stefan Kleiner. Foto: privat

Hinter den Erwartungen zurück blieben die Fechter des TV Kempten am vergangenen Wochenende bei den Schwäbischen Meisterschaften. Statt der erhofften Podestplätze, landeten die Athleten im Mittelfeld. Einzig Trainer Uli Fäßler war erfolgreich und gewann die Silbermedaille.

Mehr vorgenommen hatten sich die Fechter des TV Kempten 1856 bei den diesjährigen Schwäbischen Meisterschaften in Füssen. In der Vorrunde lief es noch gut für die A-Jugendlichen Alexander Reiter, Pascal Straßer und Alexander Holas. Bereits im Achtelfinale trafen jedoch ausgerechnet einmal mehr Straßer und Holas direkt aufeinander. Mit 15:14 setzte sich Straßer knapp durch und fand im Viertelfinale in Jonas Hilgert aus Kaufbeuren seinen Meister. Auch für den dritten Kemptener Starter endete das Turnier im Viertelfinale. Nachdem sich Alexander Reiter im Achtelfinale noch gut gegen Moritz Fremdling aus Neu-Ulm behauptet hatte, ließ ihm der spätere Turniersieger Stefan Kleiner aus Kaufbeuren keine Chance. In der Endabrechnung belegte Reiter Platz sieben, gefolgt von Straßer auf Rang acht und Holas auf Platz zehn. Bei den Aktiven sah es anfangs nicht besser aus. Doch nach einer schwachen Vorrunde startete Uli Fäßler durch. Im Viertelfinale traf er auf Christoph Grandauer, der ihn in der Vorrunde noch besiegt hatte. Auch in der Hauptrunde sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit für den Fechter aus Kaufering aus, doch Fäßler drehte einen 7:2-Rückstand noch in einen 15:9-Sieg. Im Halbfinale folgte ein hart erkämpftes 15:14 gegen Stefan Kleiner aus Kaufbeuren. Erst im Finalgefecht musste sich Fäßler Felix Klinger vom FC Jengen geschlagen geben. Stefan Seidel komplettierte das Ergebnis in dieser Konkurrenz mit dem neunten Platz. „Uli hat hier mental und physisch eine klasse Leistung gezeigt. Er war wie entfesselt und hat sich trotz großen Rückstands auf seine Stärke besonnen,“ sagte Pressesprecher Aljoscha Kertesz nach dem Turnier und fügte hinzu: „Insgesamt war das heute sicher weniger, als wir uns vorgestellt hatten.“ Kertesz selbst startete dieses Jahr mit dem Degen. Das deutliche 15:4-Aus gegen Christian Büttner im Viertelfinale bedeutete in der Endabrechnung Platz sechs.

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