Fehlende Versorgung?

Designerschmuck, schicke Kleidung, Schuhe in Hülle und Fülle – in der Kemptener Innenstadt findet der solvente Geldbeutel so ziemlich alles. Nur an Angeboten des täglichen Bedarfs fehlt es offenbar – das monierten zumindest einige Bürger am Mittwochabend im Haus der Senioren.

„Das Angebot an Metzgern und Bäckern für Menschen, die in der Innenstadt leben, wird immer weniger“, fasste Baureferentin Monika Beltinger am Mittwoch die Stimmung unter den Anwesenden zusammen. Zwar versprach sie, die Entwicklung künftig aufmerksam zu beobachten. Auf der anderen Seite seien die Einflussmöglichkeiten der Stadtverwaltung aber gering, da es Sache der Investoren und Gebäudeeigentümer sei, an welche Läden sie vermieten. „Wir werden das beobachten und die Wünsche weitergeben“, kündigte sie trotzdem an. Einer reinen Shopping-Innenstadt erteilte die Kemptener Baureferentin dagegen eine klare Absage: „Für uns ist es wichtig, dass wir gute Wohnmöglichkeiten haben. Wir wollen keine reine Einkaufsinnenstadt“, betonte Beltinger.

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