Neue Heimleitung

Zwei Gründe zum Feiern

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Regionaldirektorin Ruth Schumann (v.l.), Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung;, und die neue Hausdirektorin Katja Hoffmann bei der Einweihung des Haus Sonnenhalde.

Isny – Der Neubau des Pflegebereiches in der Sonnenhalde mit 75 vollstationären Plätzen ist zwar schon einige Zeit in Betrieb und auch die 27 Seniorenwohnungen sind schon fast alle vermietet, die offizielle Einweihung stand allerdings noch immer aus. Mit der Amtseinführung der neuen Hausdirektorin Katja Hoffmann fand die Evangelische Heimstiftung jetzt einen guten Grund, um den Festakt zu zelebrieren.

Die Begrüßung zur Feierstunde hatte Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung, übernommen. Sein Dank galt allen Mitarbeitern und allen, die an der Neugestaltung der Sonnenhalde und dem nicht gerade einfachen Betrieb in der Umbauphase beteiligt waren. Auch der Stadt, vertreten durch den stellvertretenden Bürgermeister Peter Clément, dankte er für die gute Zusammenarbeit beim Projekt „neue Sonnenhalde“ und freute sich, dass Katja Hoffmann als Hausdirektorin gewonnen werden konnte. Bei einer Bausumme von rund acht Millionen Euro hatte die Evangelische Heimstiftung schon beachtlich in ihre Kasse gegriffen, denn auch bei insgesamt fast 80 Einrichtungen der GmbH ist das schon ein gehöriger Einsatz. Die Grundeinstellung der Evangelischen Heimstiftung verdeutlichte Bernhard Schneider in seiner Rede: „Wir können nur die Rahmenbedingungen für Lebensqualität zur Verfügung stellen, was aber macht die Lebensqualität dieser Einrichtung aus? – Das ist vor allem die Art, auch an trüben Tagen ein wenig die Sonne scheinen zu lassen. Das, was ein gutes Heim ausmacht, quasi seine Seele, nämlich eine liebevolle Betreuung und Pflege sowie feste Integration in das kirchliche und bürgerliche Gemeinwesen können nur die schaffen, die hier leben, wohnen und arbeiten.“

Dekan Friedrich Langsam sprach das geistliche Wort zum Festakt. „Wenn die Tage länger werden, die Jahre kürzer und die Schritte langsamer, dann ist es Zeit auch Hilfe anzunehmen.“ Den Ablauf des menschlichen Lebens verglich er mit dem Jahresablauf. Im Spätjahr schaut man in den Himmel, im Frühjahr auf die Erde und dazwischen liegen Sommer und Herbst, die voller Leben und Reife sind.

Die Grußworte des stellvertretenden Bürgermeisters Peter Clément hatten eine besondere Gewichtigkeit. Er sprach nicht nur in seiner Position als Vertreter der Stadt, sondern als Hausarzt der Einrichtung, der auch in der Umbauphase seinen Beitrag zum Gelingen des Ganzen geleistet hat.

Die Reden von Knut Kimmeke, Sozialamtsleiter am Landratsamt Ravensburg, und Architekt Edwin Heinz schlossen sich an und den Abschluss dieses ersten Teiles machten Martin Schäfer vom Konvent der Evangelischen Heimstiftung, der eine Patenschaft für das Haus anbot, und Adolf Wiehler, dessen Aufgabe als Vorsitzender des Heimbeirats ihn dafür prädestinierte.

Freude über neue Stelle

Nach einer kurzen musikalischen Erholungspause durch die Akkordeonspieler der Musikschule App sprachen die neue Hausdirektorin Katja Hoffmann und RegionaldirektorinRuth Schumann. Hoffmann freute sich nach einer Zeit der Vakanz der Leitung nun als neue Hausdirektorin ihren Platz im Team gefunden zu haben und somit auch von ihrer Seite die Gäste zur Einweihungsfeier begrüßen zu dürfen. „Das Haus ist eine Heimat, auch für die Mitarbeiter. Unsere Bewohner sind unser Mittelpunkt und ein Blick in die Vergangenheit macht Mut für die Zukunft. Ich sehe mich in der Tradition der Einrichtung.“

Regionaldirektorin Ruth Schumann fand ebenfalls den richtigen Übergang: „Der Worte sind genug gewechselt, lasst Taten sprechen!“ Das konnten die Mitarbeiter gleich am vergangenen Samstag beim Tag der offenen Tür. Manfred Schubert

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