Pfarrer Bruno Koppitz feiert in Weitnau sein 25-jähriges Priesterjubiläum

"Ein ausgezeichneter Theologe"

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Die Pfarrer Wilhelm Zinkler (v.l.), Dr. Rudolf Funk, Diakon Karl-Heinz Klippel, Jubilar Bruno Koppitz, Rainer Remmele sowie Bernhard Ott feiern das 25-jährige Priesterjubiläum von Bruno Koppitz.

Weitnau – In der von fleißigen Händen festlich geschmückten und eingekranzten Pfarrkirche St.-Pelagius in Weitnau feierte Pfarrer Bruno Koppitz jetzt sein silbernes Priesterjubiläum.

Koppitz wirkt seit Herbst 2009 in der Weitnauer Pfarreiengemeinschaft als sehr geschätzter Seelsorger. Mit dem gemeinsamen Läuten um 7 Uhr in allen sechs Pfarrkirchen der Pfarreiengemeinschaft nahm der Festtag seinen Anfang. Zum Kirchzug, angeführt von der Harmoniemusikgesellschaft Weitnau, und dem anschließenden Festgottesdienst fanden sich insgesamt 27 Fahnenabordnungen der Pfarreiengemeinschaft mit ihren farbenprächtigen Fahnen sowie rund 60 Ministranten ein. Mitzelebranten des Festgottesdienstes waren die Pfarrer Dr. Rudolf Funk, Pfarreiengemeinschaft Weitnau, Rainer Remmele, Geistlicher Direktor der Regens-Wagner Stiftung, Bernhard Ott, Pfarrer i.R., Kempten, Wilhelm Zinkler, Pfarrer i.R., Weitnau und Diakon Karl-Heinz Klippel, Weitnau. In seiner Begrüßung hieß Pfarrer Dr. Funk alle geladene Gäste, die zahlreichen Rohrbacher aus dem Dekanat Pfaffenhofen/Ilm – der früheren Wirkungsstätte des Jubilars –, sowie die Gottesdienstbesucher in der vollen Pfarrkirche herzlich willkommen. In seiner Festpredigt ging der ehemalige Direktor der Landvolkshochschule Wies und heutige geistliche Direktor der Regens-Wagner Stiftung auf den Frieden im Dorf und in der Stadt ein. Dieser Aspekt fehle oft bei der Erstellung von Entwicklungsplänen für Städte, Dörfer und den ländlichen Raum. Gott bringe Dörfer und Städte mit seinem Entwicklungsplan zum Blühen. „Gott sucht die Menschen und er lässt sich finden, jeden Tag neu. Der Friede hilft und bohrt nicht in Wunden”, sagte er. In diesem Sinne habe auch Pfarrer Koppitz die letzten 25 Jahre an seinen Wirkungsstätten in Illertissen, Diedorf, Rohrbach und eben nun in Weitnau diesen Frieden gebracht. Er wirke als ausgezeichneter Theologe, kluger und gescheiter Exeget und frommer, eifriger Priester. Der Gottesdienst wurde musikalisch von den beiden Kirchenchören aus Weitnau und Hellengerst unter der Leitung von Max Rist mit der aufgeführten Missa brevis in F von Valentin Rathgeber gestaltet. Die Orgel spielte Maria Moosmayr, Organistin in Rohrbach. In den Ansprachen würdigten der Weitnauer Pfarrgemeinderatsvorsitzende Roland Martin stellvertretend für die sechs Pfarreien und Weitnaus Bürgermeister Alexander Streicher die Verdienste des Jubilars, der nicht nur der Kirche, sondern auch der Gemeinde gut tue und die Seelsorge tagtäglich in hervorragender Weise praktiziere. Der Weitnauer Jugendchor „Voices of Joy” brachte ein Ständchen dar, ebenso gratulierten die Kommunionkinder und die Ministranten brachten Blumengeschenke mit Gedichtversen von Edeltraud Martin. Die Wengener Alphornbläser empfingen den Jubilar und die Gäste nach dem Gottesdienst zum Stehempfang mit ihren Klängen. Um 12 Uhr lud Koppitz zum Angelus-Gebet in die Pfarrkirche und mit der Dankvesper um 17 Uhr fand der Festtag, der mit Unterstützung des Seelsorgeteams und den Pfarrgemeinderäten organisiert wurde, seinen Ausklang.

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