"Es hat wieder geschmeckt"

Festbierprobe mit ungeplanter "Einlage"

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Mit frisch gezapfter Festbier-Maß: (v.li.) OB Thomas Kiechle, Festwirt Matthias Vogler, Brauerei-Chef Herbert Zötler, Festwirt Hans Schmid, Engelbräu-Chef Hermann Wiedenmayer (sein Neffe Felix zapfte erstmals das Festbier-Radler an) und Festwochenbeauftragter des Stadtrats, Hans-Peter Hartmann..

Kempten – Das war ein in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlicher Festbieranstich, zu dem die Festwirte Matthias Vogler und Hans Schmid Stadträte und Vertreter der Stadtverwaltung kurz vor der Festwoche ins „Sonnenhang“ einluden.

Einmal war das Wetter diesmal ausnahmsweise auf Regen und frische Temperaturen gebürstet und auch mit dem Anstich wollte es beim Festbier der Brauerei Zötler nicht auf Anhieb klappen. Da hatte erstmals Niklas Zötler, Sohn von Brauereichef Herbert Zötler, den Schlegel in der Hand. Einer seiner Schläge landete dummerweise auf dem Daumen, der nach ärztlicher Erstversorgung durch Stadtrat Dr. Dominik Spitzer im Krankenhaus mit drei Stichen genäht wurde. Gemundet hat den Gästen das Zötler-Festbier grad so gut wie die Festbier-Radler von Engelbräu. Oder wie Schmid in seiner kurzen Ansprache nach den ersten Schlücken meinte: „Es hat wieder geschmeckt.“ Die gute Nachricht: Bierpreis (8,30 Euro die Maß) und Hähnchen (9,20 Euro für eine Hälfte) bleiben gleich. Die Preise für alle anderen Speisen mussten laut Schmid „leicht angehoben“ werden. OB Thomas Kiechle wies darauf hin, dass die Festwoche heuer „unter dem Stern eines besonderen Jubiläums“ stehe: 500 Jahre Reinheitsgebot in Bayern. Von den über 1000 Brauereien in Deutschland seien die Hälfte in Bayern zu finden und – in Anspielung auf die beiden Festwochen-Brauereien – „zwei herausragende im Allgäu“. Christine Tröger

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