Sicherheit weiter stärken

Die nächste Optimierung

+
Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher setzt auf ein hohes Maß an Sicherheit auf de Festwoche.

Kempten – Das Thema Sicherheit und Jugendschutz wird auch heuer auf der Allgäuer Festwoche groß geschrieben. Nichts wollen die Verantwortlichen dem Zufall überlassen.

„Wir haben das Sicherheitskonzept weiterentwickelt“, erklärte daher am Dienstag Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher bei der obligatorischen Sicherheitskonferenz in der Kemptener Polizeiinspektion (PI) auf der Breite.

Wie in den Jahren zuvor kommt auch in diesem Jahr wieder das bewährte System des „kontrollierten Einlass“ zur Anwendung. Das bedeutet: Sobald sich die Zahl der Besucher der Grenze von 15 000 nähert, dürfen nur noch so viele Besucher auf das Festgelände wie das Areal gleichzeitig verlassen. Dabei kommt erneut das Scanner-System zum Einsatz, das jeden, der das Gelände betritt oder verlässt, registriert.

Neu hingegen ist, dass der Sicherheitsdienst diesmal einheitlich bei der Memminger Firma MMS in Kooperation mit der Firma Event Security Corporation Baltringen (ESC) organisiert ist und der direkt der Festwochenleitung untersteht. Bislang hatten Zeltbetreiber, die Parkschenke und die Festwochenorganisation jeweils ihren eigenen Ordnungsdienst. „Heuer wird alles aus einer Hand organisiert“, erklärte Dufner-Wucher. Ebenfalls neu: Eine alphanumerische Kennzeichnung der Tore sowie neue und bessere Schilder und Beleuchtungen.

Großen Wert wird einmal mehr auf den Jugendschutz gelegt, wie Thomas Baier-Regnery, Leiter des Amts für Jugendarbeit, betonte. „Die Festwoche ist einfach ein Magnet für Jugendliche.“ Daher werde sein Amt gemeinsam mit der Polizei Schwerpunktkontrollen auf dem Festplatz vornehmen. Kinder und Jugendliche, die betrunken erwischt werden, müssen damit rechnen, dass ihnen ein langes Nachspiel droht. So würden die Eltern und jeweiligen Gemeinden informiert, die Liste der möglichen Sanktionen im Fall der Fälle reicht bis zum Hausverbot.

Drastische Strafen

Auch ältere Besucher haben sich zu benehmen. So drohen beispielsweise „Wildbieselern“ bis zu 100 Euro Strafe, wenn sie erwischt werden.

Aber nicht nur Polizei und Sicherheitsdienst sind beim Thema Jugendschutz sensibilisiert: Wie Festwirt Hans Schmid erklärte, müssten sämtliche Bedienungen unterschreiben, dass sie keinen Alkohol an Jugendliche ausschenken.

Ein wichtiger Beitrag, zum Jugendschutz, so Baier-Regnery, seien die Nachtbusse. „Wir wollen, dass die Kinder sicher nach Hause kommen“, betonte er. In diesem Zusammenhang appellierte Karl-Heinz Schader von der Polizeiinspektion an die Autofahrer, vor allem abends die Linggstraße für die Nachtbusse frei zu halten und nicht mit ihren Autos zu blockieren. Ansonsten äußerte er sich zuversichtlich: „Wir gehen davon aus, dass die Festwoche friedlich verläuft.“

Matthias Matz

Meistgelesen

Babys der Woche im Klinikum Kempten
Babys der Woche im Klinikum Kempten
Shawn James im "mySkylounge"
Shawn James im "mySkylounge"
Schüsse im Wald führen zu Großeinsatz der Polizei
Schüsse im Wald führen zu Großeinsatz der Polizei
Humanitäre Ziele statt Weltherrschaft
Humanitäre Ziele statt Weltherrschaft

Kommentare