Jahreshauptversammlung in der neuen Mensa am Schulzentrum

Feuerwehr Isny zieht Bilanz

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Die neuen Träger des Ehrenkreuzes zusammen mit Bürgermeister und ganz rechts dem Vorstand.

Isny – Schon bei der Begrüßung durch Stadtbrandmeister Markus Güttinger saßen die Feuerwehrkameraden auf ihren Plätzen und freuten sich auf diesen gemeinsamen Abend. Güttinger hatte in seinem Jahresbericht auch wieder stolze Zahlen zu präsentieren. Zusammen mit den Abteilungen der Ortschaften sind 168 aktive Mitglieder in der Feuerwehr und sorgen Tag und Nacht für die Sicherheit in und um Isny.

Isny hat 67 Mitglieder, Beuren 24, Großholzleute 24, Neutrauchburg 23, Rohrdorf 26, der Spielmannszug 28, die Altersabteilung 22 und die Jugendfeuerwehr bringt es auf 19 Mitglieder.

Das Jahr 2018 war ein „ruhiges Jahr“ mit 1500 Übungsstunden, sechs Beiratssitzungen, einer Gesamtbeiratssitzung, drei Kommandantenbesprechungen, vier Gruppenführerbesprechungen, elf Gefahrgutübungen und sieben Proben beim Spielmannszug.

Das sind die Einsätze von denen ein Außenstehender nichts mitbekommt, die aber genauso dazugehören. Die 121 Einsätze sind da schon spektakulärer – 23 Brandeinsätze, fünfzigmal technische Hilfe, drei „sonstige“, 35 Fehlalarme und zehn Überlandhilfen sind eine stolze Bilanz. Vor allem an Lehrgängen vom Feuerwehr-Führerschein (7.5t) bis zur Atemschutzübungen mit insgesamt 94 Teilnehmern in Lindenberg, Sprechfunkübungen und Seminaren an der Landesfeuerwehrschule hat es in dem Jahr 2018 eine Menge zu absolvieren gegeben. Die Jahresberichte der Abteilungen Beuren, Neutrauchburg, Großholzleute und Rohrdorf vervollständigten das Bild einer immer aktiven und einsatzfähigen Truppe. Die Höhenrettungsgruppe hatte 70 Übungsstunden absolviert, aber keinen Alarmeinsatz. Die Gefahrgutgruppe Isny war für den Fachberater Gefahrgut sieben Mal alarmiert worden und außerdem mit der Gefahrgutgruppe Allgäu an zwei Übungen beteiligt. Die Jugendfeuerwehr trifft sich regelmäßig donnerstags um 19 Uhr. Der Spielmannszug wird in diesem Jahr einmal in Altenberg aufspielen, wenn in unserer Partnerstadt ein Jubiläum gefeiert wird. Versuchen Sie nicht die Stunden zusammen zu zählen. Das ist doch nur die Spitze des Eisbergs. Man sollte auch nicht vergessen, sich bei den Firmen zu bedanken die es immer tolerieren wenn mitten in der Arbeit Mitarbeiter zu einem Einsatz abberufen werden und dass die Feuerwehrkameradschaft auch in den jeweiligen Privatbereich mit hinein reicht ist eine Selbstverständlichkeit.

Beförderungen und Ehrungen schlossen sich an. Zum Feuerwehrmann: Andreas Dieing, Christian Hänsch und Kevin Franke, ; zum Oberfeuerwehrmann: Patrik Dempfle, Alyssa Geyer, Manuel Kolb, Peter Reiss und Jan Arne Rosenbaum; zum Hauptfeuerwehrmann: Michael Bilger, Andreas Gletter, Martin Harscher, Nadine Holzer und Roman Liebald; zum Löschmeister: Kevin Backhaus, Dominik Lubrich und Christian Staib; zum Oberlöschmeister Markus Staible; zum Oberbrandmeister: Lukas Pfeiffer. Die ausgeprägte Hierarchie kommt Ihnen eventuell überholt vor? – Dann gehen Sie mal mit auf einen Gefahreneinsatz! Die Verantwortung und die Befehlsgebung muss klar geregelt und erprobt sein damit für die Einsatzkräfte zweifelsfrei klar ist mit so wenig Gefahr wie möglich aus Sondersituationen herauszukommen. 

Dann aber wurde es auf der Bühne richtig voll. Das bronzene Ehrenzeichen für 15-24 Jahre aktiven Dienst wurde 37 Mal verliehen, das silberne Ehrenzeichen für mehr als 25 Jahre aktiven Dienst erhielten Wolfgang Badent und Lukas Pfeiffer, das goldene Ehrenzeichen für 40 Jahre aktiven Dienst konnten Mathias Durach und Josef Hauser entgegennehmen. Kreisbrandmeister Oliver Surbeck sagte auch noch einmal ganz deutlich: „Die Ausbildung der Isnyer Feuerwehr ist auf „Bundesliga- Ausbildungsniveau“ und er dankt allen Feuerwehrkameraden für ihren unermüdlichen Einsatz Tag für Tag und rund um die Uhr. Dem kann man sich nur noch anschließen.

Manfred Schubert

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