Neue Auflage erscheint

1000 neue Büchlein

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Neu aufgelegt: Das Buch „Mein altes liebes Wassertor“ von Frieda Bentele.

Isny – Wer schon einmal im Wassertormuseum war, dem ist vielleicht auch das kleine Büchlein „Mein altes liebes Wassertor“ vorgestellt worden. Seit 1977 wird das Heft mit den Geschichten rund ums Wassertor von Frieda Bentele und den Zeichnungen von Manfred Schubert dort angeboten.

Obwohl es vielfach kopiert wurde, neigte sich die Zahl der Büchlein irgendwann dem Ende zu. Und es wäre doch schade um die Erinnerungen einer echten Bewohnerin des Tors gewesen. Dank der Firma ADM (Agentur für Druckmedien GmbH) wurden nun weitere 1000 Exemplare aufgelegt. 

Frieda Bentele hatte, als sie schon hochbetagt war, handschriftlich alles zusammengetragen, was in ihrer Erinnerung noch immer lebte und bei kleinen Feiern im Leonardi-Heim las sie daraus vor. Irgendwann war dann das kleine Büchlein zusammen gestellt worden. Den ersten Druck hatte die Lehrlingswerkstatt der Firma Walker übernommen, Text und Zeichnungen wurden aufeinander abgestimmt. Damals, im Jahr 1977 war der digitale Schriftsatz noch ein Fremdwort. 

Die Enkelin von Frieda Bentele, Marlies Hodrius, hat bei Gesprächen mit der Firma ADM Druckmedien GmbH auf die Broschüre ihrer Großmutter aufmerksam gemacht und spontan hat sich die ADM-Geschäftsleitung entschlossen, das Büchlein neu zu überarbeiten und aufzulegen. So ist das Buch nun im Handel und wird auch in den Isnyern Museen angeboten und ist für vier Euro zu erhalten. Die Auflage von 1000 Exemplaren ist sicher auch bald wieder vergriffen und wer sich für die amüsanten Geschichten interessiert, sollte bald zugreifen. Sollten bis zum Weihnachtsmarkt noch Bücher vorrätig sein, werden sie mit Sicherheit auch dort angeboten. 

Museum profitiert 

Gerhard Thomann, Marcus Durach und Stefan Konrad von der Firma ADM haben das Ganze schon durchgerechnet. Von jedem verkauften Exemplar geht ein Euro direkt an die Museumskasse und wer nun ebenfalls ein wenig rechnen kann wird feststellen, dass somit ein guter Teil der Unkosten an ADM hängen bleiben. Doch für ihre Heimatstadt nimmt die Firma das in Kauf.

Manfred Schubert

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