Markus Romer will Bürgermeister in Altusried werden

Romer kandidiert

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Markus Romer möchte 2014 als unabhängiger Kandidat für die Freien Wähler Rathauschef in Altusried werden.

Altusried – Der parteilose Markus Romer tritt für die Freien Wähler der Gesamtgemeinde Altusried als unabhängiger Bürgermeisterkandidat an.

Markus Romer stellte sich in der vergangenen Woche als unabhängiger Kandidat für das Bürgermeisteramt allen parteiungebundenen Wählerinnen und Wählern aus Krugzell, Altusried, Kimratshofen, Muthmannshofen und Frauenzell vor. Der 49-jährige Familienvater und Geschäftsführer der Dorr Energie GmbH lebt seit 1996 in der Gemeinde, wo er sich seit Jahren auf vielfache Weise engagiert: Er war Sprecher der LEADER+-Gruppe und Mitverfasser des Regionalen Entwicklungskonzeptes für Altusried, ist Mitgründer des Gemeindeentwicklungsvereins GEVA e.V. und aktuell im Arbeitskreis „Bürgergesellschaften in der Gemeinde Altusried“ aktiv. 

Als 2. Vorstand im HMG-Schulförderverein kümmert er sich um die wirtschaftliche und musische Unterstützung von Schülerinnen und Schülern und gehört, zusammen mit seiner ganzen Familie, zu den aktiven Freilichtspielern der Gemeinde. Der studierte Diplom Forst-Ingenieur und Diplom-Forstwirt arbeitete sechs Jahre lang im höheren und gehobenen Verwaltungsdienst. Seit über 17 Jahren ist er ausschließlich in Führungspositionen in der freien Wirtschaft gleichzeitig als Geschäftsführer oder Vorstandsvorsitzender tätig, unter anderem bei der Waldbesitzervereinigung Kempten, dem Biomassehof Allgäu, der Bioenergie Oberallgäu, dem Holz Forum Allgäu sowie dem Allgäu Holz. Zudem war er zehn Jahre Gesellschaftervertreter des Energie- und Umwelt Zentrums Allgäu eza! in Kempten. 

„Ich kenne die Situation der Gesamtgemeinde“, so Romer. Im Fall seine Wahl werde er „die Themen der Teilorte zusammen mit dem Gemeinderat und den Bürgern vor Ort intensiv besprechen und im Anschluss die daraus folgenden Aufgaben beherzt, konsequent und zielorientiert angehen, immer das Gemeinwohl im Blick“, versprach er. Zusammen mit den Bürgerinnen und Bürgern wolle er ein „Arbeits- und Zukunftsprogramm“ erarbeiten und umsetzen. Dieses solle in den nächsten Wochen und Monaten durch viele Bürgergespräche in allen Teilorten weitere Konturen erhalten. 

Als wichtige Aufgabenschwerpunkte nannte Romer den langfristigen Erhalt der Schulen („kurze Wege für kurze Beine“), die Einführung eines Jugend- und eines Seniorenrats, flexiblere Betreuungsmöglichkeiten für berufstätige Eltern, Stärkung des Ehrenamtes, die Sicherung der Versammlungsstätten in allen Teilorten für das dörfliche Leben, Innerortsentwicklung, Sicherung der Grundversorgung, Breitband-Internet im ländlichen Raum, Energiefragen, energetische Sanierung von kommunalen Liegenschaften, die Weiterent- wicklung und vermehrte Nutzung der Freilichtbühne, moderne Mobilität, Schaffung einer „Kultur des Miteinander“ sowie die Umgehung von Altusried. 

Fairer Ausgleich 

Darüber hinaus würde er sich parallel und permanent für einen Schuldenabbau, sowie eine intensive Bürgerbeteiligung und -information einsetzen und bei alledem einen fairen Ausgleich aller Teilorte untereinander garantieren. 

Er wolle seine Erfahrungen aus dem Berufsleben in Verwaltung und Wirtschaft, als Mensch und Familienvater in das Amt des Bürgermeisters miteinbringen, so Romer. Dabei könnten seine langjährige Finanz- und Führungsverantwortung, seine Offenheit für die Belange der Menschen sowie seine Integrationskraft optimal zum Einsatz kommen. Seine Rede konnte die rund 250 interessierten Bürgerinnen und Bürger, die zur Nominierungsversammlung gekommen waren, offenbar überzeugen. Von den 225 Stimmberechtigten stimmten 202 für seine Nominierung (bei 15 Nein-, und acht ungültigen Stimmen). Romers Gegenkandidat um die Nachfolge des nach 18 Jahren scheidenden Heribert Kammel (FW) ist Joachim Konrad (CSU; der Kreisbote berichtete).

Sabine Stodal

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