Ein Traum in Blau

"Isny macht blau" - Das große Wochenende für Handel und Kultur

Die Stadt erstrahlte in blauem Licht und lockte wieder zahlreiche Besucher zum Dreiklang aus Einkaufsnacht, Kulturnacht und Leinenmarkt nach Isny.

Es ist verständlich, dass die blauen Nächte in Isny nur alle zwei Jahre stattfinden können. Das ist ein fast nicht zu bewältigender Aufwand und der Erfolg ist trotzdem immer garantiert.

Auch in diesem Jahr hat das Wetter wieder gut mitgemacht und bis tief in die Nacht war die ganze Stadt im Ausnahmezustand.

Temperaturen wie am Mittelmeer und ein fröhliches Flair wie eigentlich immer zu diesem Anlass. Mit rund 5000 flanierenden Besuchern war jedes Café bis auf den letzten Platz besetzt und auch an den Straßenständen herrschte reger Betrieb. Eine Einkaufsnacht, an die man sich noch lange erinnern kann.

Die Showeinlagen auf der „Blauen Meile“ trugen in der Einkaufsnacht ebenfalls zum großen Erfolg bei. Auch die Kinder hatten an den Showeinlagen ihren Spaß. Zirkusanimation, Perkussionsmusik aus südlichen Regionen und Liveauftritte von Bands und Solisten an allen Ecken und Enden, ein fast durchgängiges Programm auf dem Marktplatz und auf der „Blauen Meile“ ließen die Besucher von einem Platz zum nächsten wandern und von Modenschau bis zu artistischen Vorführungen war für jeden etwas dabei. Zum Abschluss am Markt war dann ein Feuerwerk angesetzt, das ebenfalls mit Applaus bedacht wurde. Um 23 Uhr schlossen die Geschäfte, aber nach Hause gingen dann die wenigsten, denn in den Wirtschaften und auf den Außenplätzen der Cafés wurde noch lange weitergefeiert.

Kulturnacht rundet das Programm ab

Im Rahmen der Kulturnacht war schon ab 13 Uhr Programm angesetzt und mit „Zirkus Liberta“ war besonders auch an die Kinder gedacht, die eventuell nicht die Kulturnacht durchhalten würden. Um 18 Uhr begann dann aber ein Marathon an kulturellen Ereignissen, die zu einem Teil auch wieder in der Fußgängerzone stattfinden konnten, aber es waren eben auch die stilleren Veranstaltungen, die diesem Abend noch einmal eine ganz andere Gewichtung geben.

Isnys blaues Wochenende

Vom Museum am Mühlturm und dem Wassertormuseum, den Veranstaltungen im Schloss rund um die Kunsthalle, die Isnyer Kirchen und eine ganze Reihe anderer „Locations“ war überall ein Programm geboten, das wirklich nur als Angebot gedacht war, denn alles zu besuchen, war weder möglich noch gedacht.

Zu jeder vollen Stunde waren rund fünfzehn Veranstaltungen angeboten und das reichte von einem Orgelkonzert für Kinder, einer Hochstelzenlauf-Performance in der Wassertorstraße, über Führungen in der Stadt und auf den Türmen der Stadt, bis hin zu den wildgewordenen „Hühnern“ vom Theater „PasPar Tout“ und vielen, vielen weiteren Attraktionen.

Rund 72 Veranstaltungen wies das umfangreiche Programmheft aus. Es wird deutlich, dass Isny nicht nur eine Stadt ist, in der es sich zünftig feiern lässt, sondern, dass sie auch ein Schwergewicht in der regionalen Kulturszene ist. Immer eine Reise wert – und bei solchen Veranstaltungen eben nie eine Enttäuschung. Bis 24 Uhr hielten viele Besucher eisern durch, denn immerhin war der nächste Tag der Sonntag und damit (leider nicht für alle) eine Gelegenheit, etwas gemütlicher durch den Tag zu kommen.

Manfred Schubert

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