Frank Müller macht doch weiter

Zunftmeister Frank Müller (Mitte) und sein Team sehen den kommenden Ereignissen strahlend entgegen. Foto: Schubert

Das dreifache „He Muh“ war jetzt einmal mehr der Auftakt zur diesjährigen vorgezogenen Generalversammlung der Narrenzunft „Lachende Kuh“. Zunftmeister und „Motor“ der Narrenzunft, Frank Müller, konnte im voll besetzten Saal des Gasthof „Hirsch“ fast 100 aktive und passive Mitglieder begrüßen.

Der Zunftmeister blickte auf die vergangene Fasnet-Saison zurück und konnte sich dabei entspannt zurücklehnen. Das meiste war gut über die Bühne gegangen und von der Maskenausgabe bis hin zum großen Umzug am Fasnet- Dienstag hatte er viel Positives zu berichten. Besonders die gute Zusammenarbeit mit der Stadt Isny konnte er nicht genug loben und auch Bürgermeister Rainer Magenreuter, selbst Mitglied der Narrenzunft, war mit der unproblematischen Zusammenarbeit sehr zufrieden. Ein ganz besonderes Lob ging an die Gebrüder Morgen, die auf ihrem Gelände das Aufstellen eines Zeltes ermöglichten. So war auch der anschließende Betrieb im Festzelt recht gut vonstatten gegangen. Früh am Morgen war das Zelt von den Helfern aufgestellt worden und Abbau und Aufräumen war ebenfalls kein Problem gewesen. Neuer Maskenmeister Kommissarisch hatte Gaby Prestele die Kassenführung übernommen. Ihren Kassenbericht nahmen die Mitglieder ebenfalls sehr positiv auf. Nach dem Prüfungsbericht wurde unter Leitung von Bürgermeister Magenreuter die Entlastung für die Kassenführung und den Vorstand erteilt. Bei den Wahlen waren 92 der Anwesenden wahlberechtigt und das Ergebnis war jeweils recht eindeutig: Als 1. Kassierer wurde Johannes Stolz gewählt, der gleichzeitig seinen Posten als Maskenmeister wieder zur Verfügung stellte. Sein Stellvertreter ist Andreas Nußmann. Neuer Maskenmeister ist Benjamin Stehle, als Treibermeister fungiert Kai Fuhrich und ohne Gegenstimme ist Frank Müller als 1. Vorsitzender der Narrenzunft für weitere drei Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Im November wollte er zwar noch aufhören. Da aber noch einige Ereignisse anstehen, habe er sich entschlossen doch weiter zu machen. Im nächsten Jahre wird die „Lachende Kuh“ 50 Jahre alt und da wird unter Garantie einiges an Sonderprogrammen zu absolvieren sein. Im Anschluss an die Wahlen beschäftigte die Versammlung besonders die Frage, ob die Narrenzunft nun ihr Bauvorhaben – den Zunftstubenbau – verwirklichen will. Die finanzielle Belastung für den Verein wird trotz Zuschüssen und Darlehen recht hoch eingeschätzt und ob man den Schritt nun wagen soll steht momentan noch „in den Sternen“. Die Diskussion war lebhaft, aber eine abschließende Meinung der Mitglieder, lieber entsprechende Räumlichkeiten anzumieten wurde als Richtung vorgegeben. Zur Klärung dieses Themas wird es jedoch noch eine außerordentliche Mitgliederversammlung geben. Die zunftinternen Veranstaltungen wurden abschließend bekannt gegeben. Am 9. Juni wird die „Lachende Kuh“ zur Roller-Rallye starten und anschließend beim Grillfest gemütlich zusammen kommen. Das Narrenschießen in Lindau steht auch wieder auf dem Programm und die Stallhexen wollen am 11.11. wieder den Hexenzauber veranstalten. Ort des Ereignisses ist dabei mit großer Wahrscheinlichkeit der Hof der Brauerei Stolz. Johannes Stolz hat angekündigt, dass dann auch das Geburtstagsbier der Narrenzunft ausgeschenkt werden kann.

Auch interessant

Meistgelesen

Indien trifft Allgäu
Indien trifft Allgäu
Zwischen Romantik und Realität
Zwischen Romantik und Realität
Gewinnspiel: Wir verlosen Ferien-Freizeitpakete im Wert von 5.000 Euro
Gewinnspiel: Wir verlosen Ferien-Freizeitpakete im Wert von 5.000 Euro
Große Fußstapfen
Große Fußstapfen

Kommentare