Freisportanlage des Allgäu-Gymnasiums generalsaniert

Was lange währt, wird endlich gut

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Vollgas gaben die Fünftklässler des AG am Mittwochnachmittag auf der neuen Rundlaufbahn der generalsanierten Freisportanlage – und das für den guten Zweck. Wie alle anderen Schüler bis zur elften Klasse beteiligten sie sich am Benefizlauf zu Gunsten des Allgäu-Hospizes.

Kempten – Große Freude herrschte am vergangenen Mittwochnachmittag bei Schülern und (Sport)Lehrern des Allgäu-Gymnasiums. Nach monatelanger Arbeit konnte endlich der generalsanierte Sportplatz offiziell in Betrieb genommen werden. Und das verband die Schule gleich mit einer guten Tat. Auf Initiative des Lions Clubs Kempten machten die Schülerinnen und Schüler einen Benefizlauf zu Gunsten des Allgäu-Hospizes.

Die Freisportanlage des Allgäu-Gymnasiums, die von der Schule und von Hobbysportlern genutzt wird, wurde im Jahr 1968 erbaut. Sie besteht aus einer 400-Meter-Laufbahn mit innenliegendem Rasenspielfeld, zwei Allwetterplätzen, ein Weit- und Hochsprunganlage sowie drei Kugelstoßanlagen. Nach Erneuerungen der Allwetterplätze und der Laufbahn über die Jahre wurde durch die langjährigen und intensiven Nutzungen nun eine Generalsanierung notwendig. In deren Fokus standen die Belange des Schulsports.

"Zeitgemäße Anlage" 

Moderner Sportunterricht soll die Freude an der Bewegung fördern, meinte Stellvertretende Schulleiterin Karin Ulrich. „Wir stellen für euch Schüler und für Hobbysportler nun eine moderne und zeitgemäße Anlage zur Verfügung“, frohlockte OB Thomas Kiechle. 920.000 Euro seien dafür investiert worden, wovon die Stadt den Großteil gezahlt habe. 272.000 Euro davon habe die Regierung von Schwaben übernommen. Saniert und erneuert wurden die 400-Meter-Rundlaufbahn und die 100-Meter-Laufbahn, die beiden Allwetterplätze, die Hochsprung-, Weitsprung- und die Kugelstoßanlage sowie die vorhandenen Ballfangzäune. Neu entstanden sind ein Beachvolleyballfeld, das von Seiten der Schule immer wieder gewünscht wurde, ein neuer Ballfangzaun zwischen Beachvolleyballfeld und Rasenspielfeld sowie neue Schatten- und Sitzplätze (bei den Allwetterplätzen und beim Umkleide- und Gerätehaus). „Das Beachvolleyballfeld, der östliche Allwetterplatz und teilweise das Rasenspielfeld sind nicht für die Öffentlichkeit gedacht“, machte Kiechle klar. Grund dafür ist der Lärmschutz. Kiechle kündigte zudem an, dass ab 2016 auch das dringend sanierungsbedürftige Umkleide- und Gerätehaus erneuert wird.

Der Kemptener Landschaftsarchitekt Wilhelm Müller, der für die Planung zuständig war, wünschte den Schülerinnen und Schülern „viel Spaß, Freude und erfolgreiche Einsätze“ und übergab an Sport-Fachbetreuer Peter Stöckel ein kleines Büchlein, das die letzten Monate der Neugestaltung des Sportplatzes bildlich zusammenfasst. Den Erlös des anschließenden Benefizlauf stockt er noch mit 300 Euro auf, kündigte er an.

Bevor die Fünftklässler mit einem Massenstart auf die zwei Kilometer lange Strecke des Benefizlaufes starteten, gaben Kaplan Dominic Leutgäb und Pfarrer Jens Cleve noch den kirchlichen Segen für den Sportplatz. Außerdem bedankte sich Prof. Dr. Ludwig Schmid, zweiter Vorsitzender des Hospizvereins Kempten, bei „allen Akteuren des Benefizlaufes“, die dazu beitragen, dass es bei der Realisierung eines Hospiz-Neubaus einen weiteren Schritt nach vorne gehe.

Melanie Weidle

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