IG FÜR... gesunde Lebensmittel-Gründer Georg Sedlmaier stiftet Hochbeete

Äpfel und Gemüse für die Kita

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Begeistert waren die Kinder beim Apfelbaum pflanzen bei der Sache. Über das Bäumchen und die neuen Hochbeete freuten sich auch (Gruppenbild hinten v.l.) Kita-Leiterin Heidrun Flitsch, Georg Sedlmaier, Wolfgang Hatt und Pfarrerin Sonja von Kleist.
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Begeistert waren die Kinder beim Apfelbaum pflanzen bei der Sache. Über das Bäumchen und die neuen Hochbeete freuten sich auch (Gruppenbild hinten v.l.) Kita-Leiterin Heidrun Flitsch, Georg Sedlmaier, Wolfgang Hatt und Pfarrerin Sonja von Kleist.

Kempten – Mit Schaufeln bewaffnet und in geeigneter Kleidung stürmten die Kinder der Kindertagesstätte Abenteuerland im Thingers am Freitagvormittag in den Garten. Grund: Sie pflanzten einen Apfelbaum. Neben dem noch kleinen Bäumchen gab es noch etwas Neues im Garten. Drei Hochbeete.

Gestiftet wurden die Hochbeete, die in den kommenden Tagen mit Erde befüllt werden, von Georg Sedlmaier, Gründer der IG FÜR... gesunde Lebensmittel. Die Kita Abenteuerland ist damit nach der Nordschule, der Mittelschule bei der Hofmühle und der Suttschule die vierte Einrichtung, die von Sedlmaier mit Gemüse- und Kräuter-Hochbeeten ausgestattet wurde. Gefertigt wurden die Hochbeete von den Abschlussschülern der Mittelschule bei der Hofmühle des vergangenen Schuljahres. „Uns ist es ein Anliegen, dass die Schüler zum Abschluss etwas herstellen, wovon jemand anderes etwas hat“, betonte Neurent-

ner Wolfgang Hatt, der bis zum Sommer Rektor der Mittelschule war. Über die Hochbeeten sei eine „schützende Hand“ gehalten worden, erzählte Hatt weiter. Als im Juni in den Werkraum der Schule eingebrochen worden war, sei zwar ein hoher Schaden entstanden, die Hochbeete seien jedoch unberührt geblieben.

Die Kita möchte in den Beeten Gemüse pflanzen, wie Kita-Leiterin Heidrun Flitsch erläuterte. „Wir haben einmal pro Woche eine Tigerbrotzeit, da bringen die Kinder gesunde Sachen zum Essen mit.“ Im kommenden Jahr könne die Tigerbrotzeit dann durch das eigens angebaute Gemüse aus den Hochbeeten im Garten ergänzt werden. „Wir haben drei Gruppen und jede Gruppe bekommt ein Beet zum Bepflanzen“, so Flitsch weiter.

Zurück zum Apfelbaum: „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt untergeht, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“, zitierte Sedlmaier eine von Martin Luther überlieferte Aussage. Im Luther-Jubiläumsjahr sei es daher sinnvoll, wenn er als Katholik im evangelisch-lutherischen Kindergarten ein Apfelbäumchen pflanze.

Die Kinder hatten jedenfalls viel Spaß beim Loch schaufeln, auch wenn es ihnen der steinige Boden nicht leicht machte. Mit Hilfe der Erwachsenen stand das Bäumchen dann aber an seinem neuen Platz und wurde gleich von den Kindern gegossen.

Melanie Weidle

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