Freude am Singen

„Mitsingen macht Spaß“ – das war die einstimmige Meinung aller, die in diesem Jahr am Weihnachtssingen in der Schrannenhalle des Rathauses teilgenommen haben. Bereits zum vierten Mal schafften es Jochen König und der Sängerbund Kempten den Zuhörern, inmitten der turbulenten Vorweihnachtszeit, ein bisschen Festtagsvorfreude vermittelt.

Die Schrannenhalle war bis auf den letzten Platz gefüllt und der spontan zusammengefundene „Saalchor“ bewies, wieviel Freude das gemeinsame Singen machen kann. Dazwischen sangen aber immer wieder die „Profis“ – der Sängerbund Kempten unter Leitung von Wolfgang Schelbert. Sie gaben Lieder wie „Als die Welt verloren“, „ In Nacht und Dunkel lag die Welt“ oder „Es kam ein Engel“ zum Besten. Viele Geschichten Jochen König trug Brauchtumsgeschichten vom Andreas- und Barbaratag, vom Klausentreiben, von der heiligen Luzia und vom ungläubigen Thomas, bis in die Zeit der Rauhnächte mit all ihren Geheimnissen und Prophezeihungen, vor. Ebenso las er Gedichte und Geschichten aus eigener Feder. Auch Texte von Hyazinth Wäckerle, Heinrich Waggerl und Korbinian fügten sich nahtlos ein. Zwischendurch kam immer wieder die „große Stunde“ des Publikums, denn es standen neun Lieder auf dem Liedblatt. Und ob es „vom Himmel hoch“ oder „Süßer die Glocken nie klingen“ war, mit tatkräftiger Unterstützung des Sängerbundes fügten sich die zahlreichen Stimmen zu einem großen Chor zusammen. "Wir kommen wieder" Am Schluss der Veranstaltung stand die übereinstimmende Meinung: „Besinnlich, aber doch heiter – locker aber nicht oberflächlich“ und der auch immer wieder zu hörende Satz: „Im nächste Jahr kommen wir wieder“.

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