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Dem Frieden symbolisch ein Zeichen gesetzt

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Aus Primeln wurde das Friedenszeichen geformt. © Brock

Kempten – Am Hildegardplatz versammelten sich am vergangenen Montag etwa 200 Leute, um ein „Friedenszeichen“ zu setzen. Angetrieben von großer Sorge um das friedliche Zusammenleben aller Bevölkerungsgruppen in Deutschland, hatte der Interreligiöse Gesprächskreis des Haus International dazu eingeladen.

Menschen guten Willens – „Gutmenschen“ im besten und echten Sinn des Wortes – versammelten sich, um das am Boden mit bunten Primeln ausgelegte klassische Friedenszeichen. Die Veranstalterinnen aus den unterschiedlichen Religionsgemeinschaften trugen vor, was sie derzeit besonders bedrückt: Tätlichkeiten und Hass gegen Flüchtlinge, die Verrohung der Sprache, die zunehmende Gewaltbereitschaft auch mancher muslimischer Gruppen, die Grausamkeiten des IS,... Ida-Anna Braun vom Interreligiösen Gesprächskreis gedachte auch der verstorbenen Pfarrerin Inge Nimz, deren 91. Geburtstag am 7. März gewesen wäre. Sie hat das Haus International als Haus der Begegnung ins Leben gerufen und jahrzehntelang mit Leben erfüllt. Nach einigen Schweigeminuten konnte, wer wollte, das Gebet der Vereinten Nationen mitsprechen, in dem es u.a. heißt: „Es liegt an uns, aus der Erde einen Planeten zu machen, dessen Geschöpfe nicht von Kriegen gepeinigt werden.“ Ein Mahn- und Aufruf zur mitmenschlichen Solidarität.

Elisabeth Brock

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