Frühjahrskonzert des Allgäu-Gymnasium

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Sigrun Schreibmayer mit dem Großen Orchester.

Kempten – Eine nette Geste: Am Ende des Frühjahrskonzerts des Allgäu-Gymnasiums, das am vergangenen Donnerstag im Stadttheater stattfand, gab es auf der Bühne Blumen für alle am Konzert beteiligten Schülerinnen und Schüler aus dem Abiturjahrgang Q12.

Nach den verabschiedenden Worten der Leiterin des Großen Orchesters und engagierten Chorbegleiterin am Klavier, Sigrun Schreibmayer, war es deren letztes Konzert an dieser Schule. Denn sie schreiben demnächst Abitur, und dass jemand sein Abitur nicht bestehen solle, nur damit er oder sie beim nächsten Schulkonzert des Allgäu-Gymnasiums wieder mitspielen würde, das wünsche sie den Schülern nun doch nicht. Natürlich verlassen so wieder einige musikalische Talente für immer diese Schule und mit ihnen das bewunderte Vorbild für die Jüngeren und deren Eltern, das sie motiviert, selber zu singen oder ein Instrument zu lernen. Diese Beschäftigung mit der Musik steht natürlich auch einem sprachlichen und naturwissenschaftlich-technologischem Gymnasium gut zu Gesicht, und zumindest für die vielen Schülerinnen und Schüler, die an diesem Abend mitwirkten, steht fest, dass sie noch etwas anderes machen als Mathe und Französisch pauken.

Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Lothar Wagner hatten für zwei abwechslungsreiche Stunden die jungen Musiker und ihre Lehrer das Heft in der Hand. Da gab es dann vor wohlgefüllten Zuschauerrängen einen bunten Reigen verschiedenster Stücke, Stimmen und Instrumente. Es gab die Bigband unter Wilfried Hanslmeier mit dem Opener und später einer coolen Duke-Ellington-Nummer und die Streicherklasse unter Silvia Winterhalder mit dem berühmten Can-Can von Jacques Offenbach. 

Es gab den Bruder Jakob, den Nussknacker und die Pippi Langstrumpf mit ihren Rechenkünsten. Der große Chor sang unter Claudia Moeller eine gelungene Chorbearbeitung eines Songs von Hubert von Goisern und das große Orchester wagte sich mit Sigrun Schreibmayer sogar an den ersten Satz aus der berühmten G-moll Sinfonie von Mozart. Besondere Erwähnung verdient ein Streichertrio bestehend aus Alicia Zillenbiller, Isabel Lammert und Johanna Mari mit einem Stück von Gabrielli und Sebastian Göhner an der Violine mit einem Duett von Cop-

land. Und last but not least die wirklich gut gespielten Improvisationen über den Jazzstandard Autumn Leaves mit Timo Sanders am Tenorsaxophon und Marvin Voigt am Klavier. Das hätte Lust auf mehr gemacht, aber auch diese beiden bekamen am Schluss Blumen. Den wohlverdienten Beifall bekamen alle Mitwirkenden, und wir freuen uns auf das nächste Konzert.

Jürgen Kus

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