Die Funken tanzen in der Nacht

Traditionell fand vergangenes Wochenende vielerorts der Funken statt. Der alte Brauch gibt vor, dass am ersten Sonntag nach dem Aschermittwoch das Feuer entzündet wird. Warum? – Darüber scheiden sich die Geister. Einige glauben, mit dem Feuer werde der Winter ausgetrieben, andere denken, dass die Faschingszeit nun endgültig vorbei ist.

Damit der Funken gut brennt, werden im Vorfeld Holzpaletten, Christbäume und anderes Holz gesammelt und hoch aufgestapelt. Ebenso ragt in der Mitte ein langer Holzstab heraus, an dem die „Funkenhexe“ befestigt wird. Musikalisch begleitet von der Freiwilligen Feuerwehr wurde zum Beispiel der Funken im Stiftallmey nach einem kurzen Fackelzug angezündet. Nach anfänglichen Problemen loderte das Funkenfeuer dann bis weit in die Nacht.

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