Fußballspielen auf dem Dach

„Das ist eine unheimliche Bereicherung für die Schule“, schwärmte die Schulbeauftragte Hildegard Greiter (CSU) am Donnerstag, als im Schulausschuss die Pläne für den Bau eines Allwetterplatzes auf dem Sporthallendach der Volksschule an der Sutt vorgestellt wurden. Die Mitglieder des Ausschusses stimmten dem Vorhaben geschlossen zu. Die Kosten für den Bau des Allwetterplatzes betragen rund 324 000 Euro.

Grund für die Idee, auf dem Turnhallendach der Schule einen solchen Sportplatz zu bauen ist, dass im Schulhof nicht ausreichend Platz dafür vorhanden ist, erläuterte der Leiter des Jugend-, Schul- und Sozialreferats, Benedikt Mayer. Die Regierung von Schwaben war im Rahmen der Fördergespräche laut Mayer jedoch der Meinung, dass es trotzdem sinnvoller sei, einen „viel zu kleinen“ Allwetterplatz mit Kleinfeld zu bauen, um überhaupt ein Sportangebot an der Schule anbieten zu können. „Die Verlegung des Allwetterplatzes auf das Dach der Turnhalle ergibt für die Schule eine vernünftige sportliche Außennutzung“, erklärte er. Außerdem wird der Schulhof deutlich besser für die Kinder nutzbar. Zusammen mit dem Architekturbüro MSW und der Schulleitung wurde eine Lösung gesucht. Die Lösung auf dem Turnhallendach ist Mayer zufolge relativ gut machbar und ergibt eine Sportfläche von 15 mal 27 Meter. Zugänglich wird der Platz zum Einen über die Außentreppenanlage der Schule mit einem Verbindungssteg und zum Anderen gibt es die Möglichkeit vom Gehweg entlang des Freudenberges direkt auf den Platz zu kommen. „Der Anschluss vom Freudenberg ermöglicht einen völlig neuen Einblick auf die Stadtmauer“, frohlockte der Referatsleiter. Die Fläche kann so auch behindertengerecht angebunden werden und sie ist außerhalb der Schulnutzung auch für die Kinder aus der Umgebung nutzbar. „Beim Hof an der Suttschule ist es seit vielen Jahren gang und gäbe, dass die Flächen auch durch die Anwohner mitgenutzt werden“, so Mayer. „Der Bau des Allwetterplatzes auf dem Turnhallendach bringt nur Vorteile“, war Thomas Kiechle (CSU) begeistert. Zum einen falle der Platz größer aus und zum anderen sei er auch für die Kinder in der Umgebung nutzbar, sagte er. „Richtig toll“ findet er die Lösung mit dem Zugang über die Stadtmauer. Auch Alexander Hold (FW) sieht die etwa 300000 Euro als „unglaublich gut investiertes Geld“. Und ihm „fehlen die Worte“, wenn er sehe, dass die Stadt bereit sei, nochmals so viel Geld zu investieren. So waren die Mitglieder des Ausschusses geschlossen dafür, den Allwetterplatz auf dem Dach der Sporthalle anstelle eines zu kleinen Platzes im Bereich des Pausenhofes bei der Volksschule an der Sutt gebaut werden soll. Dem Haupt- und Finanzausschuss empfahlen sie, die nötigen Mittel dafür bereit zu stellen.

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