TSV zu Gast beim Schlusslicht

Für die Landesligisten TSV Kottern und VfB Durach steht am heutigen Samstag, 12. Mai, das letzte Auswärtsspiel der Saison an. Während Kottern noch um den Aufstieg in die Bayernliga kämpft, geht es für Durach um nichts mehr. In der Bezirksliga haben der SSV Wildpoldsried und der TSV Sulzberg jeweils Heimspiele.

Der TSV Kottern tritt heute um 15 Uhr bei der TSG Thannhausen an. Die Kotterner müssen gegen den Tabellenletzten gewinnen, wollen sie weiter auf einem Aufstiegsplatz bleiben. Derzeit stehen die St.-Manger auf dem achten Tabellenplatz. Punktgleich auf dem neunten Rang steht der SC Fürstenfeldbruck, der sich auch noch Hoffnungen auf den direkten Aufstieg macht. Der Rückstand des TSV auf den dritten Tabellenplatz, den derzeit der TSV Schwabmünchen belegt (nächster und letzter Gegner des TSV Kottern nächste Woche zu Hause), beträgt sechs Punkte. Zwischen Rang vier und Rang neun sind es nur drei Punkte Unterschied. Das Gedränge um die direkten Aufstiegsplätze zur Bayernliga ist daher sehr groß. Das Vorrundenspiel gegen die Thannhausener in der heimischen Abt-Arena gewannen die Kemptener Vorstädter knapp mit 1:0. Der TSV Kottern darf sich einen Punktverlust nicht erlauben. Es muss also unbedingt der zweite Auswärtssieg im Jahr 2012 eingefahren werden. Für die Thannhausener geht es um nichts mehr. Sie können ohne Druck ganz befreit aufspielen. Erfahrungsgemäß sind solche Gegner immer die schwersten. Verlieren die St.-Manger, so blüht eine sechswöchige Relegation zur Bayernliga. Gewinnen die Kotterner, so haben sie es selbst in der Hand beim letzten Heimspiel kommende Woche den direkten Aufstieg vor eigenem Publikum perfekt zu machen. Der VfB Durach bestreitet sein letztes Auswärtsspiel heute um 15 Uhr beim SV Wacker Burghausen II. Während es für die Duracher nur noch darum geht, nicht Tabellenletzter zu werden, steht für die Burghausener der direkte Aufstieg in die Regionalliga auf dem Spiel. Das Vorrundenspiel in Durach entschieden die Burghausener mit 2:0 für sich. Auf dem Papier ist es ein ungleiches Duell (Tabellenerster gegen den Tabellenvorletzten). Dennoch werden die Oberallgäuer nicht nach Burghausen reisen, um dem Gegner nur die Punkte zu überreichen. Gerade solche Spiele haben oft einen unerwarteten Ausgang. Rote Laterne abgeben Der SSV Wildpoldsried hat im letzten Bezirksliga-Heimspiel der Saison am heutigen Samstag um 15.30 Uhr den FC Stätzling zu Gast. Die Wildpoldsrieder können noch den siebten Tabellenplatz erreichen, den derzeit der TV Erkheim mit einem Punkt Vorsprung belegt. Dafür muss aber unbedingt ein Sieg her. In der Vorrunde verloren die Wildpoldsrieder nur knapp mit 1:2. Ein Sieg würde den Oberallgäuern die Chancen auf eine noch höhere Liga eröffnen. Der TSV Sulzberg empfängt den FC Heimertingen. Beide Mannschaften stehen bereits als Absteiger fest. Für die Sulzberger geht es darum, sich mit einem Sieg vom eigenem Publikum zu verabschieden und die rote Laterne an den Allgäuer Rivalen weiterzugeben. Das Hinspiel gewann der FC Heimertingen mit 2:0. Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

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