Gefährliche Ecke

„Brandgefährlich“ sei die Situation am Geh- und Radweg an der Kreuzung von Adenauerring und Rottachstraße, meinte unlängst Stadtrat Herbert Karg (FW) im Bauausschuss und stand damit nicht alleine. Wie Tiefbauamtsleiter Markus Wiedemann ankündigte, sollen die Höhenunterschiede zwischen Geh- und Radweg angepasst werden. Die hatten in der Vergangenheit bereits den ein oder anderen Radler zu Fall gebracht – unter anderem auch schon Grünen-Stadtrat Hans Mangold. Dementsprechend einstimmig stimmte das Stadtrats-Gremium dem Vorhaben zu.

Grund für die Gefährlichkeit der Ecke ist ein niedriger Bordstein zwischen Geh- und Radweg an besagter Kreuzung, erläuterte Wiedemann. Und da Radfahrer die Kante leicht übersehen, kommt es dort häufiger zu Unfällen. Verschärft wird die Situation noch dadurch, dass viele Radler den Weg verbotswidrig – also von der Rottachstraße nach links auf den Ring – befahren. Deshalb regte vor allem CSU-Fraktionschef Erwin Hagenmaier eine entsprechende Beschilderung an. Schließlich solle nicht der Eindruck entstehen, dass die Stadt das Falsch-Radeln auch noch unterstütze. Beginn noch heuer Abhilfe will die Bauverwaltung nun durch das Verschieben des Brückengeländers nach hinten in Richtung Polizei und eine Verbreiterung der Brückenkappe um etwa zwei Meter schaffen. Außerdem sollen die gefährlichen Bordsteine entfernt und die Höhenunterschiede angepasst. Die Sicherheit der Radfahrer lässt sich die Verwaltung rund 55000 Euro kosten. Die Arbeiten sollen noch heuer über die Bühne gehen.

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