Geld fließt weiter

Im Rahmen des Programms „Soziale Stadt“ hat sich im Thingers die vergangenen zehn Jahre einiges getan. Mit Hilfe der staatlichen Förderung von 60 Prozent wurden viele Projekte gefördert, die den Stadtteil weitergebracht haben. Diese Förderung läuft nun aus. Um die bisher im Programm „Soziale Stadt“ erreichten Ziele im Thingers nachhaltig abzusichern, entschied der Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Stadtteil über das Programm hinaus für dieses und die kommenden zwei Jahre weiter zu fördern.

Mit dem städtischen Zuschuss von 23440 Euro in 2010 und jeweils 40000 Euro für 2011 und 2012 sollen im Thingers Stadtteilbüro, Bürgertreff und Quartiersmanagement aufrecht erhalten werden. „So kann im Stadtteilbüro eine Arbeitsleistung von rund 20 Wochenstunden garantiert werden“, sagte Dr. Richard Schießl, Leiter des Amts für Stadtentwicklung, und stellte klar, dass das Büro ein unverzichtbarer Bestandteil für das Quartier sei. Das Stadtteilbüro und der Bürgertreff, deren Träger der Verein Ikarus Thingers ist, ist Anlaufstelle für die Bevölkerung des Viertels, die einen hohen Anteil an Ausländern hat. „Die Bürger brauchen ihre Anlaufstelle“, betonte Johann Lederle (CSU) und forderte, dass man den Stadtteil nicht sofort sich selbst überlassen sollte. „Wenn der Stadtteil weiter funktionieren soll, gehören Stadtteilbüro, Bürgertreff und auch Quartiersmanagement dazu“, plädierte auch Ludwig Frick (SPD) für die Förderung. Eines der Kernziele des Programms „Soziale Stadt“ ist es, die Lebenssituation der betroffenen Menschen in benachteiligten Stadtquartieren durch eine aktive und integrativ wirkende Stadtentwicklungspolitik nachhaltig zu verbessern. Um aber die tatsächlich erreichten Ziele des Städtebauförderprogramms zu sehen, hat die Stadt jetzt eine verpflichtende Bewertung der Maßnahmen in Auftrag gegeben, erläuterte Dr. Richard Schießl.

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