Gelungener Auftakt

Auf Initiative der Allgäu GmbH diskutierten jetzt Vertreter von Verbänden, Vereinen und Institutionen aus der Landwirtschaft über die Marke Allgäu als Qualitätsmarke für regionale Lebensmittel.

Die rund 30 Teilnehmer, die sich aus Vertretern der Allgäuer Kreisverbände des Bayerischen Bauernverbandes (BBV), des Bundesverbandes deutscher Milchviehhalter (BDM) oder des Milchwirtschaftlichen Vereins Allgäu-Schwaben zusammensetzten, einigten sich auf die Ziele eines Allgäu Projektes „Regionale Lebensmittel unter dem Dach der Qualitätsmarke Allgäu“ und setzten sich konstruktiv mit möglichen Qualitätskriterien für eine Marke Allgäu für Lebensmittel auseinander. Fazit der Veranstaltung ist eine Bereitschaft der Anwesenden zu einer weiteren Zusammenarbeit, die ei-ne aus den Reihen der Teilnehmer formierte Arbeits- gruppe unter Koordination der Allgäu GmbH weiter vorantreiben wird. Qualitätsversprechen Basis für ein Allgäu Projekt „Regionale Lebensmittel unter dem Dach der Qualitätsmarke Allgäu“ ist die Vision der Marke Allgäu, die lautet: „Das Allgäu wird im Jahr 2020 als führender, leistungsstarker und zukunftsorientierter Gestaltungsraum für Leben, Arbeiten und Urlauben im ländlichen Raum wahrge- nommen. Es zeichnet sich durch Verantwortung für nachhaltiges Wirtschaften und gesundes Leben aus.“ Dies ist ein Qualitätsversprechen und setzt voraus, dass alle Unternehmen, Dienstleistungen und Produkte, die die Marke Allgäu nutzen, diese Qualität durch nachhaltiges und zukunftsfähiges Wirtschaften unterstützen. Die Ziele des Projektes stellte der Projektleiter der Marke Allgäu, Stefan Nitschke, den Teilnehmern vor. Ziele sind die Etablierung einer Qualitätsmarke Allgäu für definierte Lebensmittel aus der Region, die Unterstützung der Vermarktung regionaler Lebensmittel unter Einhaltung klarer Qualitätskriterien und damit die Steigerung der Wertschöpfung aller Beteiligten. „Wir möchten über gezielte Imagewerbung das Bewusstsein der Menschen im Allgäu für unsere lebenswerte Region stärken“, führte Nitschke auf. Einig waren sich die Teilnehmer schnell darüber, dass durch eine Qualitätsmarke Allgäu die Wertschöpfung in der Region bleiben muss, angefangen vom Erzeuger bis zum Lebensmittelhandel. Zur Diskussion stand des Weiteren für welche Qualitätskriterien die Marke stehen soll. Die Vorschläge der Allgäu GmbH und des beratenden Unternehmens Kulturlandbüro Wirthensohn benannten die Qualitätskriterien mit den Begriffen regional, nachhaltig, gesund und bodenständig. Diese bedeuten eine fest definierte Standort- und Produktionsregion Allgäu, naturnahe Erzeugung der Lebensmittel, kontrollierte Fütterung und geprüfte Qualität sowie bäuerliche Familienbetriebe als Lieferbetriebe. „Besonders erfreulich war, dass die Bereitschaft zur weiteren Zusammenarbeit an den Qualitätskriterien bei Allen da ist und eine Stimmung des Aufbruchs zu spüren war," so Klaus Fischer, Geschäftsführer der Allgäu GmbH. Abschließend wurde aus den Reihen der Teilnehmer eine Arbeitsgruppe formiert, welche die Qualitätskriterien weiterentwickeln wird.

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