Gelungenes Debüt

Philpp Amman, der 14-jährige Karateka vom Karateverein Durach/Weidach, hat jetzt zum ersten Mal bei einer Internationalen Meisterschaft gesiegt: In der Disziplin Kata Disziplin U16 erkämpfte er sich Gold und belegte außerdem im Kumite einen hervorragenden fünften Platz.

Berlin ist immer eine Reise wert und die hat sich für Philipp Amman diesmal wirklich gelohnt. In Berlin fand jetzt der sechste Word-Open-Banzai-Cup statt, eine hochrangige Meisterschaft, zu der Manfred Krusch mit seinem Schützling schon am Freitagabend vom Memminger Flugplatz aus startete. Knapp 700 Teilnehmer aus 19 Nationen waren gemeldet und das bedeutete für die Sportler Stress von früh bis spät in die Nacht. Für die Kämpfer sowie für die Kampfrichter wurde da ein Höchstmaß an Konzentration und Kondition gefordert. Klarer Sieg Amman ging locker, aber sehr konzentriert die erste Disziplin Kata (Scheinkampf) an. Mit der Kata Jion besiegte er den favorisierten Ukrainer Voytyuk mit einer 3:0-Wertung. Auch den zweiten Ukrainer, Nazar, besiegte er mit 2:1. Nun hieß es gegen den stark kämpfenden Berliner Geduhn zu bestehen. Geduhn steht zum einen im Bundeskader und hatte zum anderen auch noch Heimvorteil. Amman führte jedoch die ausdrucksstarke Kata Kankusho vor, wofür ihn die Kampfrichter mit dem Sieg belohnten. Der Einzug ins Finale gegen Hooang Dinh Dinh aus Kaiserslautern war damit geschafft. Der Allgäuer ging zuversichtlich in den Kampf und war in der Tat durch nichts aufzuhalten – das zeigte er mit der Kata Goshoshihosho und siegte eindeutig mit 3:0. Falsche Taktik Am Abend ging es dann los mit der Kumite Disziplin U16/63 Kg (Kampf Mann gegen Mann ). Der Favorit Hlushko Mykola aus der Ukraine wurde seiner Rolle gerecht und entschied alle seine Begegnungen für sich. Philipp Amman konnte seinen ersten Kampf auch mit 4:0 gewinnen, unterlag dann aber dem Ukrainer mit 2:4-Punkten, was ihn in die Trostrunde brachte. Hier konnte er gegen seine Gegner bestehen und durfte im kleinen Finale gegen Pascal Brandt aus Niedersachsen um den dritten Platz kämpfen. Amman gab zwar alles, doch die falsche Taktik und die Unerfahrenheit verhalfen am Schluss dem Niedersachsen zum Sieg.

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