Gelungenes Projekt

„Ach wie gut, dass niemand wusste…“, heißt das zweite Theaterprojekt, das Helma Wittstock von der Agentur für Arbeit Kempten in die Wege geleitet hat. Von Anfang März bis Mitte Mai nutzten Frauen im Alter zwischen 28 und 52 Jahren die Maßnahme, um nach längerer Betreuungs- und Erziehungszeit wieder am Arbeitsmarkt Fuß zu fassen.

Voraussetzung für eine Teilnahme war das Interesse an persönlicher Weiterentwicklung und eine große Portion Mut, am Ende mehrere Bühnenaufführungen zu bewältigen. Ziel der Maßnahme war, die Persönlichkeit jeder einzelnen Teilnehmerin zu fördern und zu stärken. Selbstvertrauen, Handlungskompetenzen und Selbstdarstellung sollten unter anderem verbessert werden. Nachdem das erste Projekt „Jammerst du noch? Oder lebst du schon?“ mit jugendlichen Arbeitslosen im letzten Herbst mehrfach erfolgreich aufgeführt worden war, übernahm Theatertherapeutin und –päda-gogin Johanna Hartmann heuer einmal mehr die Organisation. In ihrem Theaterlabor in Oberdorf wurde in zehn Wochen eine Kombination aus Coaching und Theaterarbeit angewendet, die sie speziell für die Zielgruppe konzipiert hatte. Am Ende stand eine japanisch angehauchte Performance, die die Frauen selbst gestalteten und persönlich anrührend präsentierten. Premiere feierte die Truppe jüngst im Theaterlabor vor geladenen Gästen der Agentur für Arbeit und erhielt ein Lob von Bereichsleiter Karl-Heinz Bickel. Eine zweite gelungene Präsentation fand vor knapp 50 Frauen im Rahmen des „Gründerinnentages“ im Berufs- informationszentrum der Arbeitsagentur statt. Mut machen Weitere Spieltermine sollen gleichgesinnten Berufsrückkehrerinnen sowie einer Gruppe Arbeitsuchender vom Berufsbildungszentrum Mut machen, ihr Leben ebenfalls neu in die Hand zu nehmen.

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