Genossen sind gegen Tiefgarage

Der SPD-Kreisverband zeigt wieder Profil und hat sich nun deutlich gegen den Bau einer Tiefgarage unter dem Hildegardplatz ausgesprochen. Stattdessen erging der Auftrag an die Stadtratsfraktion, sich für eine oberirdische Umgestaltung des Platzes mit weniger als 120 Parkplätzen einzusetzen.

Einstimmig hat sich jetzt die Mitgliederversammlung der Kreis-SPD gegen eine Tiefgarage unter dem Hildegardplatz entschieden. „Wesentliche Argumente für diese Wertung waren, dass auf den umliegenden Parkplätzen und in der Tiefgarage am Königsplatz immer ausreichend Parkplätze vorhanden sind“, erklärte SPD-Sprecher Lothar Köster. Darüber hinaus würden Tiefgaragen in Kempten traditionell schlecht angenommen werden. Aber auch gegen den alternativ von der Bauverwaltung vorgeschlagenen Bau von 120 oberirdischen Parkplätzen sprechen sich die Kemptener Genossen aus. Um die 100 Parkplätze seien ausreichend, befand die Versammlung. „Kurze Wege von wenigen 100 Metern sind für alle zumutbar“, lautete der Tenor der Anwesenden. Nach Ansicht der Kreis-SPD sind aber auch Überlegungen zur künftigen Belebunng des Platzes notwendig. Gelobt wurde in diesem Zusammenhang der freie Blick auf die Basilika und die Freistellung der Häuser an der Süd- und Westseite durch breitere Gehsteige. „Das hebt den Charme des Platzes“, war die Meinung der Anwesenden. Positiv bewertete die Versammlung auch das geplante Platanendach und die Sitzmöglichkeiten. „Ein toter Platz hilft an dieser Stelle der Stadt überhaupt nicht.“

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