Gerhard folgt auf Iranyi

Zum Abschied überreichte OB Dr. Ulrich Netzer (Mitte, CSU) dem bisherigen Direktor des Arbeitsgerichts, Manfred Iranyi (links), ein kleines Präsent. Dem neuen Direktor, Dieter Gerhard, wünschte er alles Gute. Foto: Läufle

Einen Wechsel gab es vor kurzem an der Spitze des Kemptener Arbeitsgerichts: Dieter Gerhard ist seit Anfang Oktober der neue Direktor und übernahm damit die Aufgaben des bisherigen Direktors, Manfred Iranyi, der seine Aufgaben nach Augsburg verlagerte. Am Donnerstag vergangener Woche fand im Kornhaus die offizielle Verabschiedung Iranyis und gleichzeitige Amtseinführung Gerhards statt.

Auf eine wie er selbst sagte „überwiegend schöne und interessante Arbeitszeit“ blickte Iranyi zurück. Er freute sich vor allem, dass er jetzt nicht mehr täglich mit dem Zug von Augsburg nach Kempten pendeln muss und betonte freudig, dass das Allgäu jetzt sein Urlaubsgebiet und nicht mehr sein Arbeitsplatz sei. Seit Juli 2010 ist er mittlerweile Arbeitsgerichtsdirektor in Augsburg. Sein Nachfolger, der neue Direktor des Arbeitsgerichts Kempten, freute sich auf die „große Herausforderung, das Gericht zu leiten“. Ihm sei es wichtig, dass jedem Mitarbeiter die Wertschätzung entgegen gebracht wird, die er verdient. Staatssekretär Markus Sackmann (CSU) bedankte sich bei Iranyi für seine „verlässliche, gewissenhafte und loyale“ Arbeit, die er seit dem Jahr 2005 in Kempten leistete. Dieter Gerhard, der nach seinem Studium der Rechtswissenschaften verschiedene Stationen durchlaufen hatte und jetzt auf eine 15-jährige Berufserfahrung als Richter verschiedener Arbeitsgerichte zurückblicken kann, wünschte er in seiner neuen Funktion gutes Gelingen und eine glückliche Hand. Als Beispiel für die Region Allgäu bezeichnete OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) das Kemptener Arbeitsgericht. Rund 64 Prozent der Prozesse finden nämlich nicht in Kempten, sondern in Memmingen, Kaufbeuren und Lindau statt. Diese Bündelung der Arbeit sei auch das Ziel der neugegründeten Allgäu GmbH, so Netzer. Den neuen Direktor hieß er in der Stadt und Region willkommen und hoffte, dass die Stadt nicht allzu oft Kundin des Arbeitsgerichts wird.

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