Aus aktuellem Anlass

Die Geschichte der Kemptener Promenadestraße

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Die Promenadestraße reichte früher von der heutigen Beethovenstraße über das Lyzeum bis hin zum Residenzplatz. Heute führt sie vom Lyzeum zur Klostersteige.
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Die Haube fehlt schon: Abrissarbeiten am Gebäude in der Promenadestraße 8.
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Geschäftshaus Kurt Müller und Stadtwirtschaft.
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Weinhaus „Goldenes Fässle“ und Haus in der Promenadestraße 4.
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Gewölbe im Keller von Promenadestraße 7. Bis Ende des Jahres befindet sich im Erdgeschoss noch das Fotogeschäft „aktiv Foto“.

Werden die Gebäude der einst von Bäumen gesäumten Flaniermeile von anno dazumal abgerissen? Grund, ihre Geschichte näher zu betrachten.

VON DR. WILLI VACHENAUER

Kempten – Wie in der Kemptener Presse ausführlich berichtet, plant die Sparkasse Allgäu in der heutigen Königs-, Horchler- und Promenadestraße ein weiteres großes und umstrittenes Bauvorhaben. Dabei soll neben dem heutigen Sparkassenhaus auch die kleinteilige, historische Bebauung in der Promenadestraße einem großflächigen, vierstöckigen Geschäfts- und Bürokomplex mit einigen wenigen Wohnungen weichen. Werden diese Pläne umgesetzt, verschwindet unwiederbringlich ein Teil der geschichtlich bedeutsamen Bausubstanz der Stadt Kempten, die sich ja rühmt, eine der ältesten Städte Deutschlands zu sein.

Viele Gebäude in der Promenadestraße bestehen in ihrer Grundsubstanz seit Jahrhunderten und man findet in ihnen noch bedeutende stadtgeschichtliche Relikte, die teilweise sogar unter Denkmalschutz stehen. Kaum jemand wird noch wissen, wie der Name dieser Straße zustande kam und wie sie sich im Laufe der Zeit entwickelte.

Bis Anfang des 19. Jahrhunderts stand in unmittelbarer Nachbarschaft der heutigen Promenadestraße die Stadtmauer. Das war die Nahtstelle zwischen der freien Reichsstadt Kempten und dem Stiftsgebiet. Wie man auf alten Stadtplänen sehen kann, befand sich vor der Mauer der Stadtgraben als Bestandteil der Stadtbefestigung.

Promenieren und Flanieren unter Bäumen

Nachdem die Mauer der Vereinigung der bisher getrennten Städte, der Reichstadt und der Stiftsstadt der Spitzhacke zum Opfer gefallen war, ließ die Stadtobrigkeit den Graben zufüllen. Auf diesem Damm wurde ein Weg, eine Allee angelegt und mit Bäumen, darunter Akazien, Ahorn und Kastanien bepflanzt. Diese Allee durften nur Fußgänger benutzen. Die Kemptener nannten diesen Damm ihren Promenadedamm, weil sie im Schatten der Bäume bummeln und spazieren gehen, also promenieren konnten. Daher hat die heutige Promenadestraße ihren Namen.

Damals ging die Allee von der Sedanstraße (heutige Beethovenstraße), am Kriegerdenkmal vorbei (vor dem Lyzeum am ZUM) bis hin zum Residenzplatz. Sie entwickelte sich zum beliebtesten Spazierweg in Kempten, besonders zu der Zeit, als auf der damals noch tieferliegenden Schwaigwiese die Soldaten der Kemptener Garnison ihre militärischen Übungen abhielten.

Später wurde aus diesem Promenadedamm eine normale Straße, die auch von Fahrzeugen benutzt werden konnte. In den 1990er-Jahren fuhren in Spitzenzeiten täglich bis zu 2700 Autos und Lkws auf dieser Straße. Im Jahre 1998 wurde die Promenadestraße zur Fußgängerzone gemacht. Eine Zufahrt ist für Lieferanten und zur Abholung größerer Einkäufe nunmehr nur noch zu den privaten Stellplätzen in den Hinterhöfen möglich.

Die heutigen Häuser in dieser Straße stehen auf Gebäudefundamenten, die schon aus dem 16. und 17. Jahrhundert, oder sogar noch aus früheren Epochen stammen. Im Laufe der Zeit kamen dann zum Teil erhebliche bauliche Veränderungen hinzu, die das Gesicht der heutigen Promenadestraße prägen.

Promenadestraße 1: Noch zu Zeiten der Stadtmauer befand sich in der Promenadestraße 1 ein Haus, das damals dem Färbermeister Boehne gehörte. Dieses Gebäude muss später abgebrannt sein, denn um 1841 ist in den Bauakten zu lesen, dass die Stadt auf dem Grund der ehemaligen Stadtmauer, also auf dem heutigen Auf´m Plätzle 8 einen Neubau genehmigte. Aus dem gleichen Jahr gibt es auch einen Bauantrag, in dem der Gebäudeteil zum ersten Mal als Anbau an das einstöckige Gebäude an der heutigen Promenadestraße 1 erscheint, dessen Eigentümer ein gewisser Gabriel Weitnauer, wahrscheinlich ein Gürtlermeister, gewesen ist. Im Jahre 1853 ließ Weitnauer in diesem Gebäudeteil auf dem Dachboden einen Bretterverschlag errichten und zwei Fenster einbauen. Diese Umbaumaßnahmen erfolgten offenbar im Zusammenhang mit dem Bau des Lyzeums, der damaligen „Königlichen Realschule“.

Kurze Zeit später gab es wieder einen Plan von Weitnauer, in dem die Zweiteilung des Gebäudes, wie sie heute noch sichtbar ist, erscheint. Der Teil, der zum Auf´m Plätzle Nr. 8 gehörte, bestand ursprünglich nur als zweistöckiger Holzstadel, in den aber 1894 in beiden Etagen jeweils zwei Zimmer eingebaut wurden. Aus dem Jahre 1864 existiert ein Tauschvertrag zwischen dem Bürgermeister Sebastian Arnold als Vertreter der Stadt und Gabriel Weitnauer zur Abtretung von Teilen des zum Anwesen gehörenden Gartens, der dadurch seine noch heute sichtbare Keilform erhielt.

1884 erschien nun der Advocat Dr. Carl Wirth als Eigentümer des vorderen Gebäudeteiles, das nun als Haus Nr. 78, Promenadestraße 1, geführt ist, während der hintere Hausteil nach wie vor noch Gabriel Weitnauer und später seinem Sohn Eduard Weitnauer gehörte. Das Anwesen in der Promenadestraße 1 erwarb 1894 Eduard Schuler, ein Rechtsanwalt, der das Haus um eine Etage aufstocken ließ. 1902 kaufte Christoph Stork dieses Gebäude, der ab 1903 den Einbau zweier Läden zur Promenadestraße veranlasste.

1961 erfolgte in der ehemaligen Waschküche des Hauses der Einbau einer Garage. Im hinteren Gebäudeteil Auf´m Pätzle 8 kam es zu einem Ausbau auf drei Etagen einschließlich Dachbodenstock. Ab 1947 ist als Eigentümer dieses Gebäudes ein Heinrich Cordier bekannt. Im zweiten Stock des Hauses in der Promenadestraße 1 hatte der bekannte „praktische“ Arzt Dr. Georg Vogel bis ins Jahr 1972 seine Praxisräume. In diesem Gebäude befand sich bis Mitte der 1950er-Jahre links vom Eingang an der Promenadestraße das Lebensmittelgeschäft Porkert und rechts vom Eingang das Textilgeschäft Peter Schweizer. Das Textilgeschäft wurde dann durch die Familie Ernst und Erna König abgelöst, die dort ein Geschäft für Tisch- und Bettwäsche führte, während in die Räume der Firma Porkert in den späten 1950er-Jahren das private Bankhaus „Benedikt Baudrexel“ einzog, das 1992/93 in Konkurs ging.

Aufkäufe in den 60er-Jahren

Promenadestraße 3: In diesem Gebäude, das schon in alten Stadtplänen zu sehen ist, befand sich zunächst das Textil- und Bettwarengeschäft Paul Hauser. Heute hat in der Promenadestraße 3 das bekannte Käsespezialgeschäft Geiger seine Geschäftsräume, das seit über drei Generationen und mehr als 70 Jahren als der Käse-Experte in Kempten und Umgebung gilt.

Bis zum Bau des erweiterten Modehaus Wagner (heute Modehaus Reischmann), das am 10. Januar 2005 Insolvenz anmeldete, befand sich das Käsegeschäft Geiger noch auf der gegenüberliegenden Seite in der Promenadestraße 6. Die Familie Specht, die damaligen Inhaber des Modehauses Wagner, plante ab 1959 ihre Geschäftsräume in Richtung der Häuser mit der Nummer 4, 6 und 8 in der Promenadestraße zu erweitern. Specht machte den dortigen Hausbesitzern, so auch der Familie Geiger das Angebot, ihre Häuser aufzukaufen, um seine Erweiterungspläne realisieren zu können.

An diesen Gebäuden zeigte auch der Konkurrent von Wagner, das damalige Textil- und Bekleidungshaus Oberpaur Interesse, um dort in unmittelbarer Nachbarschaft zu Wagner sein Ladengeschäft errichten zu können. Innerhalb der Familie Geiger gab es nun geteilte Meinungen darüber, an wen sie das Haus verkaufen sollte. Nachdem Specht (Wagner) das Rennen gewann, erwarb er auch das Käsegeschäft. Als im Jahre 1965 die Gebäude der Abrissbirne zum Opfer fielen, konnte Specht seine Erweiterungspläne umsetzen. Die Familie Geiger bekam dann die Gelegenheit, das Hauser´sche Anwesen auf der gegenüberliegenden Straßenseite in der Promenadestraße 3 zu erwerben, wo sich heute noch ihr bekanntes Käsegeschäft befindet.

Promenadestraße 5: Die Grundstruktur dieses Gebäudes bestand aus einem zweigeschossigen Eckbau mit einem Walmdach und einer Krangaube, dessen Kern von 1763 stammen dürfte und um 1895 und 1914 eine bauliche Veränderung erfuhr. In diesem Haus hatte einst die Firma Kurt Müller, Lodenstoffe und Sportbekleidung, über mehrere Generationen ihre Wohn- und Geschäftsräume. Nachdem die Müllers das Gebäude verkauft hatten, gab es verschiedene Geschäfte in diesem Haus. Heute hat dort die Firma Villa Lounge ihren Sitz.

Im Haus befindet sich eine im Erdgeschoss vermauerte spätmittelalterliche Säule, die bereits in der Denkmalliste erfasst ist. Daneben gibt es auch eine im original erhaltene Holzdecke aus dem 16. Jahrhundert und eine intakte Stuckdecke aus der Renaissance. Dem Vernehmen nach ist auf der Rückseite dieses Anwesens noch ein kleines Stück der Stadtmauer vorhanden, das aber wegen des Efeubewuchses nicht zu erkennen ist. Das Gebäude ist Eigentum der Sparkasse Allgäu.

Brauerei, Stallungen, Fotos: Strukturwandel in der Stadt

Promenadestraße 7: In diesem Gebäude befand sich schon ab 1603, also noch zu Zeiten der freien Reichsstadt, die ehemalige Gaststätte und Brauerei „Zur Stadt“ oder auch einfach „Stadtwirtschaft“ genannt. Als erster Inhaber dieser Brauerei ist ein gewisser Röhlin bekannt. Ab 1676 bis ins Jahr 1887 befand sich die „Brauerei, Branntweinbrennerei und Gastwirtschaft zur Stadt“, so der offizielle Name aus dieser Zeit, im Besitz der Familie Pfeiffer. Im Hinterhof des Gebäudes, zur Königsstraße hin, hatte die Brauerei einen von Ost nach West verlaufenden Anbau, den sie als Stallgebäude für ihre Brauereipferde nutzte. Diese waren zum Ausliefern des Bieres wichtig. 1879 hatte diese kleine Brauerei einen Bierausstoß von 1568 Hektoliter. Im Jahre 1887 wurde die Stadtbrauerei im Zuge der wirtschaftlichen Konzentration als erste von den damals noch 21 altstädtischen Brauereien von der Aktienbrauerei übernommen (In früherer Zeit hatte es sogar noch 44 Braubetriebe in Kempten gegeben). Das Haus gehörte danach dem Viehhändler Hans Hochleitner. Später, ab 1950 bis ungefähr 1954, nutzte die Glaserei Sirius die ehemaligen Stallgebäude an der Königstraße als ihre Geschäftsräume. Beim Bau des Sparkassenhauses wurden die alten Stallungen zur Königstraße hin abgerissen.

Im Haus hatten dann Hobby Lill und später das heute noch existierende Fotogeschäft „aktiv Foto“, Inhaber Witzling, das am Jahresende 2017 den Betrieb einstellt, ihre Geschäftsräume. In diesem Gebäude findet man auf zwei Geschossen, im Keller und im Erdgeschoss, einen fast quadratischen mittelalterlichen Wohnturm mit einer Wandstärke von gut 1,30 Metern sowie altes Gewölbe. Beide sind vielleicht sogar älter als die Stadtmauer.

Diese Altersangabe würde auch Sinn machen, da sich die Bewohner bis zum Bau der Stadtmauer ab den 1330er-Jahren mit solchen massiven Bauten einen gewissen Schutz erhofften, den ihnen dann die Stadtmauer gewährte. Dieses Haus gehört heute der Sparkasse Allgäu.

Promenadestraße 9: Dieses Gebäude, in dem heute eine Bäckereifiliale ihren Sitz hat, dürfte in seiner Grundsubstanz aus dem 17. oder 18. Jahrhundert stammen. In diesem Haus hat das Bäckereigewerbe eine lange Tradition, denn bis 2003 wurde dort der Backbetrieb eigenhändig ausgeübt. Im 17. Jahrhundert ist uns als erster Eigentümer des Gebäudes der Bäckermeister Johann Bachthaler überliefert, der dort seine Backstube betrieb. Bachtaler, der 1744 in Kempten das Licht der Welt erblickte, starb 1816.

Nach der Säkularisation übte er das Amt des Munizipalrates in Kempten aus und war dann als Bauinspektor der „Königlich Bayerischen Stadt Kempten“ tätig. Später erwarb Bäcker Nagel sen. die Bäckerei, die er dann an seinen Sohn Adolf übergab. Da Adolf Nagel kinderlos blieb, verpachtete seine Witwe ab 1946 den Betrieb an den Bäcker Zorn, der hier bis 1966 den Backbetrieb führte. Danach erwarb Bäckermeister und späterer Obermeister der Bäckerinnung, Heinz Grünwald, das Anwesen, in dem er bis 2003 seinem Backhandwerk nachging. Er überschrieb in der Folgezeit den Betrieb an die Großbäckerei Schwarz auf Rentenbasis, die bis heute in dem Haus eine Filiale ihrer Bäckereikette betreibt. Einen eigenen Backbetrieb gibt es aber nicht mehr. Die ehemalige Backstube wurde zu einem Imbiss-Lokal umgebaut. Im Dezember 2015 erwarb die Sparkasse Allgäu das Gebäude.

Promenadestraße 2: Dieses ehemalige Lokal an der Promenadestraße, das die Kemptner auch „Goldenes Fässle“, „Wein-Fässle“ oder auch Weinhaus „Zum Goldenen Fass“ nannten, gilt als das älteste reine Weinlokal in Kempten und steht seit vielen Jahren (Mitte der 90er-Jahre) leer. In dieser ehemaligen „Realen Wein- und Taferngerechtsamen“, hatten die Wirte das Recht, Wein auszuschenken und die Gäste mit Speisen zu bewirten.

Eigentümer für die Wirtschaft sind ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts überliefert. Als ältester Besitzer gilt Ferdinand Kohler, der 1764 dieses Haus besaß. Ihm folgte ab 1825 der Weinwirt Johann Jakob Dannheimer, in seine Fußstapfen trat 1857 der Weinwirt Heinrich Dannheimer. 1894 übernahm Georg Ludwig Dürr das Lokal, ab 1912 Margarete Dürr und ab 1915 sind uns die Geschwister Dürr als Weinwirte bekannt. 1944 übernahm die Familie Möschel das Haus und veräußerte es 2007 an Familie Reischmann.

Die Grundmauern des Gebäudes gehen bis ins 15. Jahrhundert zurück und stehen deshalb unter Denkmalschutz. Daher dürfen die Räume nicht verändert werden. Im alten Gewölbekeller des Hauses sind noch alte Fasslagersteine eingebaut. Das Gebäude der Weinwirtschaft mit Walmdach und Zwerchhaus stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Ursprünglich waren an der Ecke der Promenadestraße zwei Häuser gestanden, die dann im 19. Jahrhundert vereint wurden. Sein heutiges Gesicht bekam das denkmalgeschützte Gebäude im Jahre 1873.

Das Modehaus Reischmann plant aktuell, das Weinhaus zum Goldenen Fässle zu renovieren und mit dem Modehaus zu verbinden. Nach den Plänen soll der Innenhof überbaut und ein direkter Zugang ins Modehaus geschaffen werden. Danach soll wieder eine Gastronomie eröffnen. Die notwendige Sanierung des historisch bedeutsamen Hauses soll in enger Abstimmung mit den städtischen Behörden und dem Denkmalamt erfolgen.

Kemptens erste Eisdiele

Promenadestraße 4: In diesem Gebäude, das ebenfalls aus früheren Jahrhunderten stammt, hatten einst die Gebrüder Kiechle, die ein Gold- und Silberwarengeschäft betrieben, ihre Räumlichkeiten. Danach befanden sich in diesem Haus einfache Wohnungen. Nachdem Specht dieses Haus erworben hatte, um sein Modehaus nach Süden zu erweitern, wurde dieses Gebäude ab Mitte der 1960er-Jahre abgerissen.

Promenadestraße 6 und 8: Das Gebäude in der Promenadestraße 6, dessen bauliche Substanz aus dem 17. Jahrhundert stammt, gehörte Familie Geiger, die dort ihr bekanntes Käsespezialitätengeschäft betrieb. Dieses Haus war im Rückteil verbunden mit dem Anwesen in der Promenadestraße 8. Hier in der Promenadestraße 8, Ecke Klostersteige, hatte das Gold- und Silberwaren und Uhrenhaus E. Weitnauer seinen Sitz. An der Nordseite des Gebäudes zur Klostersteige hin befand sich ab den späten 50er-Jahren Kemptens erste Eisdiele, die von Familie Lazzaris aus Cortina d‘Ampezzo betrieben wurde.

Im Rückgebäude der Anwesen 6 und 8 befand sich bis Mitte der 1960er-Jahre die Kemptener Entbindungsstation von Schwester Sophie. Sie erhielt von Dr. Vogel, dessen Praxis ja in unmittelbarer Nähe lag, des Öfteren werdende Mütter zur Entbindung überwiesen. Mit der Erweiterung des Modehauses Wagner fielen auch diese Häuser ab 1965 der Abrissbirne zum Opfer.

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