Glückliches Unentschieden

Der TSV 1874 Kottern schaffte am Wochenende beim Tabellenletzten TSV Gersthofen mit einem Tor von Bernhard Jörg in der Nachspielzeit gerade noch ein 1:1-Unentschieden. Damit wurde es nichts mit dem erhofften Pflichtsieg. Die Kotterner spielten nach einer Notbremse von Hoffmann kurz vor der Pause fast 50 Minuten in Unterzahl.

Beide Mannschaften begannen etwas verhalten. Die Gastgeber wurden immer besser. Ihnen konnte man anmerken, dass sie den ersten Heimerfolg anstrebten. Die erste Chance hatte aber Kotterns Bernhard Jörg. Nach einem Abwehrfehler lief er allein auf Keeper Stefan Brunner zu. Der Torhüter konnte die Chance der Gäste jedoch entschärfen. Anschließend kamen die Gersthofener immer öfter vor das Gästetor. Zunächst konnte Kotterns Torwart Martin Gruber nach zehn Minuten gerade noch den Ball von der Linie kratzen und somit den Rückstand verhindern. Eine Minute später hatte er beim Führungstor der Gersthofener per Kopfball nach einer Freistoßflanke allerdings keine Chance. Nach dem Führungstor bestimmten die Platzherren das Spiel. Der TSV Kottern war bei den Zweikämpfen zu zaghaft. Nach 20 Minuten hatten die St.-Manger Glück nicht noch höher in Rückstand zu geraten. Torwart Gruber konnte einen Kopfball gerade noch an die Querlatte lenken. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit wurden die Kotterner etwas stärker. Jörg verpasste den Ausgleichstreffer, als er im Torraum über den Ball schlug. Nachdem Dennis Hoffmann aufgrund einer Notbremse fünf Minuten vor der Pause die rote Karte sah, mussten die Gäste fortan in Unterzahl spielen. Mit einem Mann weniger spielten die Kemptener Vorstädter nach dem Seitenwechsel besser. Ein Kopfball von Maximilian Wuttge nach einem Freistoß von Sinan Yilmaz verfehlte fünf Minuten nach Wiederbeginn nur knapp das gegnerische Tor. Die Gersthofener hatten in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit auch eine Chance, doch der Schuss von der Strafraumgrenze ging knapp am Kotterner Tor vorbei. Jörg trifft doch noch Nach 20 Minuten Spielzeit in der zweiten Hälfte verpasste Jörg zum dritten Mal das Gersthofener Tor. Diesmal traf er aus rund 20 Metern die Querlatte. In der Schlussphase wurde der TSV Kottern trotz Unterzahl immer stärker. Zwingende Torchancen gab es jedoch keine. Erst in der dritten Minute der Nachspielzeit erlöste Jörg seine Mannschaft mit seinem Tor zum 1:1-Ausgleich und rettete einen Punkt. Er verwertete in richtiger Torjägermanier aus dem Gewühl heraus einen Abpraller.

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