IHK-Auszeichnungsfeier für die 102 Besten der Besten im Allgäu

Startklar für die Karriere mit Lehre

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Die erfolgreichsten Absolventinnen und Absolventen aus Kempten und dem Oberallgäu.

Kempten – „Wir ehren heute die Besten der Besten.“ Mit dieser Aussage begrüßte Manfred Schilder, Regionalgeschäftsführer Allgäu der IHK Schwaben, vor kurzem rund 350 Gäste in der bigBOX.

m feierlichen Rahmen würdigte die IHK die Leistungen der besten Absolventen aus den Ausbildungsberufen in Industrie, Handel und Dienstleistung im Allgäu. Als Ehrengast war der frühere Skispringer Georg Späth bei der Veranstaltung dabei. 3147 Prüflinge haben im Prüfungsjahr 2013/2014 im Allgäu ihre IHK-Abschlussprüfungen abgelegt. Aus diesem Kreis zeichnete die IHK Schwaben die 102 Erfolgreichsten aus. 

Die Auszeichnungsfeier füge sich hervorragend in das Jahresthema der IHK „Lehre macht Karriere“ ein, denn „Sie sind das beste Beispiel, dass das zutrifft“, so Manfred Schilder an die 102 jungen Damen und Herren gewandt. Neben den Leistungen der Azubis wurde auch der Beitrag ihrer Ausbildungsbetriebe und der Berufsschulen sowie das Engagement der ehrenamtlichen Prüfer gewürdigt, die wesentlich zu diesem Ergebnis beigetragen haben, wie IHK-Vizepräsident Robert Frank in seinem Grußwort betonte. Die Auszeichnung der Absolventen übernahmen gemeinsam Robert Frank und Gerhard Pfeifer, stellvertretender Präsident der IHK Schwaben, mit Ehrengast Georg Späth. 

Robert Frank zeigte sich überzeugt davon, dass die Absolventen Karriere machen, denn sie hätten eine erfolgreiche Ausbildung absolviert, die ihnen ein hervorragendes Fundament und beste Chancen für ihre berufliche Laufbahn biete. „Gute Fachkräfte wie Sie helfen den wirtschaftlichen Erfolg unserer Betriebe zu sichern – und damit schlussendlich Ihren und unser aller Wohlstand hier im Allgäu“, betonte Frank. 

Auch der stellvertretende Präsident Gerhard Pfeifer richtete die Bitte an die Absolventen, die Gestaltung der Zukunft in die Hand zu nehmen. Er spreche, so Pfeifer, in diesem Zusammenhang bewusst von einer „Elite“, zu der die Absolventen zählten: „Zur Elite gehört insbesondere, wer sich durch Mitgestaltung und mit Verantwortung auf der Grundlage hoher beruflicher und sozialer Kompetenz in unserer Gesellschaft bewährt.“ 

Spitzenleistungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik ließen sich nicht mit Mittelmaß realisieren. Es gehe nicht nur darum, Spitzenleistungen an den Hochschulen oder im Sport zu fördern. „Sondern begabte junge Menschen aus allen Bereichen müssen Förderung erfahren, damit sie aus ihrer Begabung etwas machen und damit auch der Gesellschaft einen Dienst erweisen können“, betonte Pfeifer. 

Der frühere erfolgreiche Skispringer Georg Späth berichtete in einem Interview mit Manfred Schilder aus seinem Sportlerleben, über seine Erfolge, aber auch über Rückschläge, zum Beispiel, als er einmal fast eine ganze Saison aufgrund einer Verletzung aussetzen musste. Zwischen einem Leistungssportler und der Berufsausbildung gebe es viele Parallelen, so Manfred Schilder, daher sei es naheliegend, einen Leistungssportler zu befragen: Was treibt ihn an, wie geht er mit Erfolgen, aber auch mit Niederlagen um? Jetzt, ein Jahr nach seinem Rücktritt vom aktiven Leistungssport, absolviert Späth ein Masterstudium an der Hochschule Kempten und war daher auch ein idealer Gesprächspartner zum Thema berufliche Ausbildung. 

Auf vieles verzichtet 

Das Fazit: Wer etwas erreichen will, muss sein Leben diesem Ziel unterordnen, also auch auf viele private Hobbies verzichten. Das sei zwar nicht immer leicht, aber als Opfer habe er das nie empfunden, betonte Späth. Misserfolge seien kein Grund zum Aufgeben, sondern eine Chance, Ursachen zu hinterfragen. Auch solle man Respekt vor der Leistung anderer haben. Für ihn persönlich sei die Verwurzelung in der Familie und im privaten Umfeld immer eine große Unterstützung gewesen.

prb

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