Wahlkampfauftakt von Joachim Konrad in Altusried

Es geht nur gemeinsam

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Andrang im Rössle-Saal: Zur ersten Wahlveranstaltung von CSU-Bürgermeister-Kandidat Joachim Konrad kommen zahlreiche interessierte Altusrieder.

Altusried – Auftakt nach Maß für Joachim Konrad in Altusried: Zahlreiche Gäste im Rössle-Saal zeigten am vergangenen Mittwochabend großes Interesse an dem Bürgermeister-Kandidaten der CSU. Dabei lernten sie auch den Privatmensch Konrad kennen.

„Altusrieder Chancen“ – so hatte der 35-jährige Diplom-Verwaltungswissenschaftler aus Wertach die erste Veranstaltung anlässlich seiner Kandidatur als Bü̈rgermeister für Altusried ü̈berschrieben. Zunächst bedankte sich Konrad dafür, dass so viele Bürger bei seiner Meinungsumfrage mitgemacht hätten, die er im Dezember initiiert hatte. Noch immer bekomme er Antwortkarten mit der Post zurü̈ck, wertete Konrad das rege Echo als Beleg dafür, dass die Bevölkerung „mitreden will, wie es mit Altusried weitergeht“. Er wolle er die besten Vorschläge aufgreifen und machbare Wü̈nsche erfü̈llen, kündigte er an. 

Auszugsweise las der Christsoziale aus einem Stapel Antwortkarten vor. Dabei kam dann allerlei zur Sprache, von der Verkehrslast ü̈ber Kulturförderung bis zum Wunsch nach einer soliden und durchdachten Innerortsentwicklung. Natü̈rlich durfte auch die offene Standortfrage fü̈r einen zentralen Einkaufsmarkt nicht fehlen, nachdem ein Bü̈rgerentscheid das Bauvorhaben im Dorfpark abgelehnt hatte. „Ein solches Votum hat man als Demokrat selbstverständlich zu respektieren“, sagte dazu Joachim Konrad. „Nun sind also wieder die Gemeinderäte samt Verwaltung am Zug, eine neue, einvernehmliche Lösung zu erarbeiten. Mit dem Bü̈rgermeister an der Spitze”, sagte er. „Ich fü̈r meinen Teil bin bereits dabei, die Spielräume und Möglichkeiten auszuloten. Mit großer Sorgfalt. Denn im zweiten Anlauf mü̈ssen wir das Ziel erreichen.“ Die anschließende rege Diskussion nutzen die Besucher, um den Kandidaten weiter zu seinen persönlichen Zielen zu befragen und zu den Altusrieder Chancen beizutragen. Und tatsächlich kamen an diesem Abend eine ganze Menge Vorschläge zusammen. Ideen fü̈r eine gedeihliche Entwicklung in Altusried und in den Ortsteilen, die Konrad im Falle seiner Wahl „beherzt aufgreifen und nutzen“ werde, versprach der Kommunalpolitiker dem Publikum. „Und zwar in Abstimmung mit Ihnen, den Bü̈rgerinnen und Bü̈rgern“. 

Diese waren auch aus den anderen Ortsteilen Krugzell, Frauenzell, Kimratshofen und Muthmannshofen ins „Rössle” gekommen, was den Bü̈rgermeisterkandidaten besonders freute: „Nur miteinander kommt Altusried voran, nicht aber gegeneinander.“ „Sie haben gemerkt: Ich habe heute viele Chancen aufgezeigt jedoch wenig versprochen”, betonte Konrad abschließend. „Aber eines kann ich Ihnen versprechen: Wenn mir die Bü̈rgerinnen und Bü̈rger aus Altusried am 16. März ihr Vertrauen schenken, dann können sich die Menschen in allen Ortsteilen darauf verlassen, dass ich mich mit meiner ganzen Kraft für diese großartige Gemeinde einsetzen werde!“

kb

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