Großer Festtag zum 60-jährigen Bestehen

Interessiert lauschten die Festgäste den Ausführungen der von Geschäftsführer Dr. Alois Kling moderierten Gesprächsrunde mit Vorsitzendem Martin Renn (rechts) sowie seiner Vorgänger Arnulf Traut (2.v.r.) und Willi Karg (links). Foto: privat

Auf sein 60-jähriges Bestehen blickte jetzt der Verband für landwirtschaftliche Fachbildung (VLF) Kempten im Rahmen eines großen Festtags zurück. Der Fest-Gottesdienst fand in der Kirche in Dietmannsried statt. An der Gestaltung beteiligt waren die Frauengruppe des VLF Kempten, der Oberallgäuer Bäuerinnenchor sowie das Lenzfrieder Bläserquartett. Zum anschließenden Festakt fanden sich rund 500 Besucher in der Festhalle ein.

Die Landwirtschaftsschule in Kempten begann den Schulbetrieb im November 1949. Bis dahin mussten die jungen Bauern Landwirtschaftsschulen in der weiteren Umgebung besuchen. Die Gründung des Vereins ehemaliger Landwirtschaftsschüler Kempten erfolgte schließlich unmittelbar nachdem die ersten Absolventen die Ausbildung durchlaufen hatten am Freitag, 16. März 1951. Zu der Gründungsversammlung hatte seinerzeit Schulleiter Franz Krieger eingeladen. Laut Gründungsprotokoll hatten 72 Interessenten am Gründungstag ihren Beitritt zum Verein ehemaliger Landwirtschaftsschüler Kempten erklärt. Interessanter Rückblick Ziel des kurzweilig und abwechslungsreich gestalteten Festaktes war es, 60 Jahre VLF in lockerer Atmosphäre Revue passieren zu lassen. Dies gelang der Vorstandschaft nach Aussagen vieler Teilnehmer sehr gut. Die früheren Vorsitzenden Arnulf Traut und Willi Karg zeigten in einer Gesprächsrunde mit dem amtierenden Vorsitzenden Martin Renn und Geschäftsführer Dr. Alois Kling viele Aktivitäten des VLF in der ferneren und jüngerern Vergangenheit kompetent und zum Schmunzeln anregend auf. Interessant, aber auch humorvoll war der in Gedichtform vorgetragene Rückblick der drei Vorsitzenden der Frauengruppe Maria Krug (1954 - 1983), Renate Haibel (1983 - 1998) und Finni Herb (1998 bis heute). Am Rande der Veranstaltung wurde die mit 148 Seiten sehr umfangreiche Festschrift ausgegeben. Diese enthält einen Rückblick auf die Entwicklung des Verbandes und die wichtigsten Aktivitäten in den vergangenen sechs Jahrzehnten. Weiterhin finden sich darin alle ehemaligen Studierenden der Abteilungen Landwirtschaft und Hauswirtschaft der Landwirtschaftsschule Kempten in Wort und Bild. Der Verein der Ehemaligen hat es sich zur Aufgabe gemacht, wie „Der Allgäuer“ in einer Ausgabe im Oktober 1954 schon schrieb, „die laufende Fortbildung seiner Mitglieder zu fördern“ und nicht etwa „frühere Schulerlebnisse nicht in Vergessenheit geraten zu lassen“. Dies erfolgt durch Seminare und Lehrgänge, Veranstaltungen wie beispielsweise den „Milchvieh-Haltertag“ sowie zahlreiche Lehrfahrten. Dabei wird darauf geachtet, dass neben dem fachlichen Programm auch der gesellige Teil nicht zu kurz kommt. Viel Resonanz Offensichtlich erfüllt der VLF Kempten seinen Auftrag zur allgemeinen Zufriedenheit. Dies zeigen vor allem seine sehr gut besuchten Veranstaltungen. Viel Lob gab es daher beim Festakt von zahlreichen Seiten. Auch von Landrat Gebhard Kaiser (CSU), der dem Verband für die Zukunft die Fortsetzung seiner erfolgreichen Tätigkeit wünschte.

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