Großes Angebot

Gebundene Ganztagesschulen mit Unterricht bis circa 16 Uhr, offene Ganztagesschulen mit Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangebot bis mindestens 16 Uhr sowie Mittagsbetreuung mit Hausaufgabenbetreuung und Freizeitangebot bis mindestens 15.30 Uhr – das Angebot in Kempten ist groß. Laut OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) hat Kempten bei den Ganztagesklassen, im Vergleich mit durchschnittlich 1,5 Prozent bayernweit, sogar „einen der höchsten Prozentsätze“.

Kemptens Schulreferent Benedikt Mayer bezifferte ihn für Kempten mit 17 bis 18 Prozent, was 450 Kindern entspreche. Weitere 400 Plätze seien in Planung, um für 34 Prozent der Schulkinder Ganztagesklassen anbieten zu können. An mittlerweile drei Kemptener Schulen werde die offene Ganztagesschule unterdessen angeboten, deren Besuch – wie übrigens der der gebundenen auch – kostenfrei sei. Bei der Mittagsbetreuung werde pro Betreuungsstunde ein Euro Elternbeitrag erhoben. Laut einstimmigem Beschluss soll dieser Beitrag für Bedürftige künftig entfallen. Stadtrat Thomas Kiechle (CSU) zeigte sich von den Zahlen beeindruckt: „26 Gruppen zur Betreuung ist eine Hausnummer, die zur Selbstverständlichkeit wird“, sagte er. Das zeige die Notwendigkeit, aber es müsse auch klar sein, dass „auch die Eltern Verantwortung“ tragen müssten. Die wollte auch SPD-Stadtrat Lothar Köster den Eltern nicht abnehmen, erkannte aber auch, dass „sich hier ein Wandel vollzieht“. Stadtrat Michael Hofer (UB/ödp) hingegen sah in den Betreuungsangeboten „eine ganz wichtige Aufgabe“, da viele nicht lernen „können und wollen“.

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