Jugendliche feiern in Weidach Abschluss der Aktion "72 Stunden

Ein krönender Abschluss

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Jugendpfarrer Oliver Rid und Jugendpflegerin Andrea Sontheimer danken allen Teilnehmern der 72-Stunden-Aktion für ihr ehrenamtliches Engagement.

Kempten/Durach – In der vollbesetzten Pfarrkirche St. Josef der Arbeiter in Weidach feierten Jugendliche aus den Regionen Kempten, Lindau und Sonthofen zusammen mit Jugendpfarrer Oliver Rid, den Abschluss ihrer 72 Stunden Aktion.

Im Rahmen der Aktion waren kürzlich über 700 Jugendliche in der Region ehrenamtlich tätig (der Kreisbote berichtete) Zunächst trugen sie noch einmal zusammen, was sie anstelle der Aktion noch hätten tun können. Vom Shoppen gehen über zocken, Schumpen hinterher springen, ausschlafen und Musik hören war alles im Programm. Dass sie trotzdem lieber mitgeholfen hätten, führten die jungen Leute darauf zurück, dass alle Aktionen Sinn gemacht hätten. „Wir hatten oft das Gefühl, da zu helfen, wo Geld fehlt. Wir meinen, da sollten sich Jugendliche schon engagieren.“ 

Dank aus der Politik 

Rid lobte die Jugendlichen und versicherte ihnen, sie hätten etwas von der Nähe Gottes in ihrem Umfeld spürbar gemacht. „Ihr habt das Evangelium in die Praxis übersetzt“, erklärte er. Der Weidacher Chor „Insieme” bereicherte den Gottesdienst musikalisch. Im Pfarrsaal rockte die Jugendband „Eisbad” aus Tannhausen und brachte die Anwesenden in Bewegung. Jugendpflegerin Andrea Sontheimer verlieh zusammen mit Rid allen 29 Gruppen, die teilgenommen hatten, eine Urkunde. Als Dankeschön gab es Schokolade, Würstchen und Popcorn. Vertreter der Politik waren gekommen, um den Aktionsteilnehmern für ihr Engagement zu danken. Staats- minister Thomas Kreuzer (CSU) bat die Jugendlichen auch weiterhin mit dabei zu sein, wenn ehrenamtlicher Einsatz gefragt sei. „Ein Staat funktioniert nur, wenn Menschen sich auch sozial-karitativ einsetzen“, erklärte er. 

Bürgermeisterin Sibylle Knott (FW) und der stellvertretende Landrat Anton Klotz (CSU) berichteten über ihre Erlebnisse vor Ort mit der 72 Stunden Aktion. Beide zeigten sich erfreut, dass in den Gemeinden so viele verschiedene Projekte fertig gestellt werden konnten. „Das war toll“, meinen Lena und Anne beim Hinausgehen. „Wir würden jederzeit wieder mitmachen.“

Eva Dörr-Schratt

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