Großes gewirkt

Seinen 80. Geburtstag hat kürzlich Prälat Dr. Albert Lupp gefeiert. Im Rahmen einer Feierstunde im Margaretha- und Josephinen-Stift hat das Kuratorium der Stiftung, dem Lupp seit 22 Jahren vorsitzt, den Jubilar jetzt geehrt. Der stellvertretende Kuratoriumsvorsitzende, Max Gehring, würdigte sowohl den Sachverstand als auch das große Engagement, das Dr. Lupp für die Stiftung einbringe. Auch OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) dankte dem langjährigen Stadtpfarrer für seine Verdienste.

Insbesondere verstehe es der ehemalige Stadtpfarrer, positiv auf Menschen zuzugehen und sie für Ideen zu begeistern, so Gehring. Trotz seiner inneren emotionalen Beteiligung strahle er stets Ruhe und Gelassenheit aus und er nehme sich Zeit für die Menschen. Gehring erinnerte insbesondere an den bedeutenden Beschluss zum Um- und Erweiterungsbau des Stifts, den Lupp gleich nach Übernahme des Vorsitzes im Jahre 1987 realisierte. Der Vorsitzende des Heimbeirats, Alois Bischofberger, würdigte die große wirtschaftliche Leistung der Stiftung für das Haus und seine Bewohner. Er freute sich, dass der Kuratoriumsvorsitzende immer an die Menschen, die im Haus wohnen und wirken, denke. Der Leiter des Stifts, Thomas Duhr, überbrachte die Glückwünsche der Mitarbeiterschaft. Er bedankte sich für die große Fürsorge, die das Kuratorium unter dem Vorsitz des Jubilars den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stifts entgegenbringe. Gute Zusammenarbeit Im Rahmen der Feierstunde würdigten die Beteiligten auch das 50-jährige Bestehen des Kuratoriums. Der Leiter des städtischen Stiftungsamtes, Helmut Dreher, zeigte die Entwicklung der Stiftung unter der Verwaltung des Kuratoriums auf. Er erinnerte daran, dass im Jahre 1959 die Stadt Kempten die Verwaltung der Margaretha- und Josephinen-Stiftung einem Kuratorium übertrug. Dem standen bis heute nur zwei verschiedene Persönlichkeiten vor, nämlich Prälat Johann Evang. Götz bis zu seinem Ableben im Jahre 1986 und seitdem ununterbrochen der Jubilar. Die positive Entwicklung sei auch ein Ergebnis der hervorragenden Zusammenarbeit zwischen dem Kuratorium und der geschäftsführenden Stadtverwaltung. So sei es heute möglich, dass die Margaretha- und Josephinen-Stiftung nicht nur den Betrieb des gleichnamigen Stifts mit finanziert, sondern alljährlich sechsstellige Beträge insbesondere zur Förderung der Erziehung, Bildung und Wissenschaft ausschüttet. "Mit Güte und Verständnis" OB Dr Ulrich Netzer würdigte in einem Brief an den Jubilar das Wirken des Lupps als Stadtpfarrer von St. Lorenz. Er habe in den 31 Jahren seines Wirkens dort Kemptens Mutterpfarrei entscheidend geprägt. „Mit nie nachlassendem Engagement haben Sie den Glauben verkündet, sind mit Güte und Verständnis auf die Menschen zugegangen und haben Sie mit Ihrer liebenswürdigen Art gewinnen können“, so Netzer. Die Herzen einer unübersehbaren Zahl von Menschen habe er dabei erreicht, in seiner Gemeinde, in Kempten und an den Rundfunkgeräten.

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