Feuerwehr stößt auf Interesse

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Platz machen für die Sanitäter, damit den Unfallopfern problemlos geholfen werden kann.

Eigentlich waren es zwei Veranstaltungen, die am vergangenen Wochenende die Feuerwehr und ihre Helfer auf Trab hielten. Schon am Samstag waren rund 300 Feuerwehrkameraden nach Isny gekommen, um dort in 29 Gruppen für das Leistungsabzeichen verschiedene Aufgaben zu bewältigen.

Die Prüfungskommission bewertete jede Mannschaft genauestens auf Zusammenarbeit, Umgang mit dem Gerät und Einteilung der einzelnen Schritte. 

Dieser Teil des Wochenendes fand auf dem großen Parkplatz der nta statt, der wieder selbstverständlich zur Verfügung gestellt wurde, wie auch sonst die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr auf einer breiten Basis steht. Fortbildungen, Übungen auf den Gelände und das zur Verfügung stellen von den Laborräumen für Fortbildungen im Bereich Gefahrgut hat jedenfalls bisher gut funktioniert und das soll nach Meinung des neuen Geschäftsführers, Norbert Dellekönig, auch in Zukunft so bleiben.

In den Gebäuden der Feuerwehr liefen nicht nur die Vorbereitungen für den Tag der offenen Tür am nächsten Tag, sondern hier mussten auch noch alle 300 Gäste aus der gesamten Region mit Speisen und Getränken versorgt werden. Dass nach Ende der Gruppenprüfungen noch eine „Hockete“ den Abschluss bildete, war außerdem noch mit eingeplant. Das Lob der Florianskameraden für Organisation und Durchführung war einhellig. 

Gut, dass es am Sonntag dann erst um 10 Uhr mit dem Tag der offenen Tür losging. Der etwas angefeuchtete Beginn durch Nieselregen brachte die Stadtkapelle auf alle Fälle mit allen Gästen erst einmal in die großen Hallen. Hier waren Tische gerichtet und bei Musik und vielen Gesprächen war es richtig laut und gemütlich. Draußen auf dem Vorplatz waren die Kinder an den Spielständen und in der Hüpfburg unterwegs und auf dem neuen Hofgelände vor den Hallen waren Demo-Stände aufgebaut, an denen die Männer und Frauen der Feuerwehr ihre Geräte vorführten und auch auf besondere Gefahren aufmerksam machten, die sich im Umgang mit Feuer und Unfällen ergeben. 

Staunen konnte man über die Menge der Technischen Geräte und die große Anzahl an Einsatzfahrzeugen, vom Kommandantenwagen, der mobilen Einsatzleitzentrale, Rüstwagen und großer Drehleiter mit ihrer beachtlichen Länge. Immerhin ist es auch der Tunnel, der deutlich andere Einsatzmittel voraussetzt. 

Die Zuschauer wurden den ganzen Tag auf Trab gehalten, denn vom Einsatz bei Verkehrsunfällen bis zum Zimmerbrand und den richtigen Vorgehen beim Löschen war mehrmals alles vorgeführt. Als sich der Tag so langsam seinem Ende zuneigte, waren alle Einsatzkräfte recht ausgepowert. Der Abbau ist dann eine Fleißaufgabe die nur noch mit einer gewissen Zähigkeit zu bewältigen ist. Danke sagen kann man den Feuerwehrleuten sowieso nicht oft genug. Was sie bei all den Einsätzen im Laufe eines Jahres zustande bringen ist lobenswert. Verbunden mit der Bevölkerung sind sie auch, sonst hätten nicht rund 800 Besucher das Gelände bevölkert.  Manfred Schubert

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