Beim Großen Loch tut sich was

Bald wird wieder gebaut

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Am „großen Loch“ wird Mitte September weitergebaut.

Kempten – Ab Mitte September wird auf der Baustelle der Ritter & Kyburz GbR in der Bahnhofstraße/Ecke Mozartstraße – dem so genannten „großen Loch“ – wieder gebaut, allerdings nicht von den beiden Eigentümern Richard C. Ritter und Peter Kyburz, sondern im Auftrag von Zwangsverwalter Thomas Feß aus Neu-Ulm. Seine Angebote, selbst gestaltend auf die konkrete Bauausführung Einfluss zu nehmen, nehmen die Schweizer Investoren nicht wahr. Das teilte die Stadt am Freitag mit.

In einem ersten Bauabschnitt werden eine Tiefgaragendecke und zwei Rampen hergestellt, damit weitere Sicherungsmaßnahmen effektiv und kostengünstig zur Gewährleistung der Standsicherheit des Berliner Verbaus umgesetzt werden können. Dieser muss laut Sachverständigengutachten, die der Zwangsverwalter in Auftrag gegeben hat, spätestens im Frühjahr 2015 entlastet sein. Deshalb plant Zwangsverwalter Feß auch, in einem zweiten Bauabschnitt die Tiefgarage bis an das umliegende Straßenniveau weiterzubauen. 

„Die Stadt Kempten begrüßt sehr, dass nun weitergebaut werden kann. Damit kommen wir unserem Ziel, der dauerhaften Gewährleistung der Sicherheit rund um das Große Loch, einen wesentlichen Schritt näher“, sagte Bürgermeisterin Sibylle Knott. 

Für den ersten Bauabschnitt werden von Zwangsverwalter Feß rund eineinhalb Monate Bauzeit veranschlagt. 

Wie mehrfach berichtet, wird am „großen Loch“ seit Winter 2010/11 nicht mehr gebaut. Die Schweizer Investoren wollten in ihrem Geschäftshaus großflächigen Einzelhandel haben, was die Stadt jedoch ablehnte. Seitdem klagen die Schweizer gegen die Stadt. kb

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