Gründerwoche Allgäu startet am 16. November

Plattform für "Mächler und Gründer"

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Die Gründerbühne ist eine der Veranstaltungen der Gründerwoche, bei der die Teilnehmer ihre Ideen präsentieren können.

Kempten/Allgäu – Zum dritten Mal startet am Montag, 16. November, auch im Allgäu die bundesweite Gründerwoche – die „fünfte Jahreszeit für Existenzgründer”, so Sabine Berthele, Projektleiterin Regionalmanagement. Im ganzen Allgäu finden dann Vorträge, Seminare, Workshops und Stammtische für Existenzgründer rund um das Thema Selbständigkeit statt.

In den über 40 Veranstaltungen können Gründer nicht nur Fachwissen zu Finanzierung, Marketing und den Rechtsgrundlagen erlangen, sondern sich auch zu verschiedenen Themen austauschen und sich von Kollegen Feedback einholen. Der Aufbau von Netzwerken sei für Startups essentiell, weiß auch Berthele: „Wer die richtigen Leute kennt, kommt schneller ans Ziel. Mit der Aktion können wir eine wichtige Plattform bieten, sich nicht nur zu informieren, sondern auch gesehen zu werden.”

Über 65 Partner beteiligen sich in diesem Jahr an der Gründerwoche, unter anderem die IHK Schwaben, hwk Schaben, Landkreise und kreisfreie Städte. Da im Allgäu zu viele Veranstaltungen für nur eine Woche angeboten werden, wurde der Zeitrahmen auf insgesamt acht Aktionswochen ausgedeht. So geht es auch nach der bundesweiten Gründerwoche noch bis 6. Dezember mit Veranstaltungen weiter.

Unternehmensgründungen sind wichtig für die Entwicklung einer Region, sind sich Berthele und Prof. Dr. Katrin Stefan vom Startup-Center der Hochschule Kempten einig. „Eine Volkswirtschaft muss sich regenerieren und das geht über Startups”, betont Stefan.“ Gründungen seien zudem ein bedeutender Faktor für die Wirtschaft, schaffen Arbeitsplätze und stärken die Wirtschaftskraft der Region, bekräftigt Klaus Fischer, Geschäftsführer der allgäu GmbH. Durch die Gründerwoche sollen Interessierte befähigt werden, sich selbständig zu machen. „Einige können vielleicht sehr gut programmieren, wissen aber nicht, wie sie ihre Idee auf den Markt bringen können“, erklärt Stefan. Daher sei der Austausch unter Existenzgründern und die gegenseitige Unterstützung innerhalb interdisziplinarer Teams so wichtig. Die Gründerwoche richtete sich daher sowohl an Studenten als auch an Startups und Gründungsinteressierte.

Veranstaltungen der Gründerwoche 

Den „Gründern ein Gesicht geben” soll die Allgäuer Gründerbühne am Montag, 16. November, ab 19 Uhr in der Hochschule Kempten. Fünf Gründer aus dem Allgäu werden dort auf der Bühne ihre Ideen und Produkte präsentieren und gegeneinander wetteifern. Am Ende sind ihnen neue Kontakte und Feedback sicher, ein Teilnehmer kann sich zusätzlich über den 2. Allgäuer Gründerpreis freuen.

Am Mittwoch, 18. November, geht es um 19 Uhr im Künstlercafé mit der Gründerlounge weiter. Dabei treffen erfahrene Unternehmer auf Jungunternehmer und erzählen in lockerer Atmosphäre von ihren Erfahrungen bei der Unternehmensgründung. 

Austauschen können sich Gründer auch bei den Stammtischen in Memmingen (Dienstag, 17. November, 19 Uhr) und Kaufbeuren (Donnerstag, 19. November, 19 Uhr).

Beim BarcampTEN am Samstag, 21. November, um 19 Uhr in der Hochschule Kempten sind die Teilnehmer selbst Akteure und inspirieren sich gegenseitig. Im Rahmen der Veranstaltung diskutieren Teilnehmer neue Trends und Ansätze im Gaming und der IT-Branche.

Abgeschlossen wird die bundesweite Gründerwoche am Sonntag, 22. November, mit dem Gründer-Walking zum Mariaberg. Im Allgäu geht es dann noch bis 6. Dezember mit diversen Veranstaltungen weiter.

Alle Angebote – auch die des erweiterten Aktionszeitraumes – mit Informationen zur Anmeldung sind unter www.standort.allgaeu.de/gruenderwoche zu finden.

Lea Stäsche

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