Ein Grund zum Feiern

Vorstandsvorsitzender Josef Hodrus als Hermann Schulze-Delitzsch. Foto: Schubert

Die Volksbank Allgäu lebt von ihrer Tradition und vor allem auch von ihrer Verwurzelung im Allgäu und in Isny und das wird auch gezeigt. Begeisterung, Regionalität und Qualität sind die Themen, zu denen Vorstand, Aufsichtsrat und alle Mitarbeiter stehen. Es gibt die Zeit für die Arbeit und die Zeit zum Feiern. Zum Jubiläum am Wochenende war vor allem Feiern angesagt.

Schon seit Wochen und Monaten wurde auf das große Ereignis hingearbeitet und am Wochenende war es nun soweit. Im festlich dekorierten Kursaal versammelten sich die geladenen Gäste, nachdem im Foyer ein kleiner Stehempfang stattgefunden hatte. Gleich zu Beginn trat René Gießen mit seinen Musikern auf die Bühne und stellte sein Kammerphilharmonieprojekt „Algovia“ der Öffentlichkeit vor, dass an diesem Abend aus der Taufe gehoben wurde. Der Beifall zum Spiel der Musiker war entsprechend groß. Kein Jubiläumsgala ohne Festredner, und so war es der neue Vorsitzende des Aufsichtsrats, Jürgen Wälder, der die Gäste begrüßte. Wälder war es wichtig, noch einmal darauf hinzuweisen, dass das Jahr 2011 das beste Geschäftsjahr der VOBA in ihrer Geschichte war. Dann schien der Moderator des Abends kurz den Faden zu verlieren. Statt des erwarteten Vorstandsvorsitzenden kündigte er einen Überraschungsgast an: Josef Hodrus hatte sich in Hermann Schulze-Delitzsch verwandelt und in dieser Rolle die Begrüßungsreden des Abends fortgesetzt. Älter als das Auto Und Schulze-Delitzsch hatte zu der Entwicklung des Genossenschaftsgedankens durchaus etwas zu sagen. Immerhin ist der Gedanke älter als die Herstellung der ersten Autos. Denn Adam Opel hatte gerade seine Firma für den Bau von Nähmaschinen eingeweiht, als in Isny die Genossenschaftsbank gegründet wurde. Auch an den Fabrikanten Wilhelm Springer erinnerte er, denn dieser hatte mit dem Grundstock von 500 Gulden die Genossenschaft erst auf die richtigen Füße gestellt. Nach Meinung von Bürgermeister Rainer Magenreuter könnten sich die anderen Banken an der VBAW ein Beispiel nehmen und genau genommen könnten auch Staaten bei der VOBA lernen, wie man vernünftig wirtschaftet. Globaler Rundschlag Als einen der Höhepunkte des Abends konnten Vorstand und Aufsichtsrat als einen der Höhepunkte des Abends den Präsidenten des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken, Uwe Fröhlich, auf die Bühne bitten. In einem fast globalen Rundumschlag machte Fröhlich den Unterschied zwischen den herkömmlichen Banken und Banken im Genossenschaftsprinzip deutlich und wies auf die Schieflage der europäischen Stützungsansätze im Finanzmarkt hin. Der Volksbank Allgäu West konnte er allerdings nur gratulieren zu allen Anstrengungen, die sie unternommen hatte, um so positiv dazustehen wie es nun der Fall ist. Nach dem Hauptgang hieß es: „Bühne frei für Christoph Sonntag.“ Das war Comedy vom Feinsten und so mancher hat sich in den Wortspielen und Gedankensprüngen des hervorragenden Unterhalters wiederfinden können. Weiter ging`s anschließend mit „Drum Café“, die es schafften, den Saal für sich zu erobern und 280 Galagäste dazu brachten, auf ausgeteilten Handtrommeln in den Rhythmus einzufallen. Langsam klang der Abend aus. Am vergangenen Sonntag waren schließlich alle auf den Festplatz Rain eingeladen, denn hier war ein weiteres „Event“ vorgesehen: Der Familientag mit einem Programm von vormittags bis weit nach Mitternacht.

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