So haben die Isnyer gewählt

Am Dienstag vergangener Woche um 18 Uhr ist der Gemeindewahlausschuss zu seiner abschließenden Sitzung zusammengetroffen. Anita Gösele von der Stadtverwaltung hatte mit ihren Helfern alles nach bestem Wissen und Gewissen vorbereitet und der stellvertretende Vorsitzende, Julius Hofer, dankte ihr und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die sorgfältige Vorbereitung dieser Sitzung und des gesamten Ablaufs.

Der Ausschuss präsentierte das folgende vorläufige Endergebnis: Kreistagswahl Isny: Die Wahlbeteiligung lag bei 50,9 Prozent, wahlberechtigt waren 10226 Wähler. Die Stimmen verteilen sich wie folgt: Auf die CDU 5200 (23,4 Prozent); FW: 37,2 Prozent; Grüne:6,1 Prozent; SPD: 19,0 Prozent; ödp: 8,6 Prozent; FDP: 2,2 Prozent; Die Linke: 3,5 Prozent. Kreistagswahl Isny-Argenbühl: Die Wahlbeteiligung betrug 53,5 Prozent, 14812 Wahlberechtigte wurden an die Urnen gebeten, 7919 stimmten tatsächlich ab. Auch in Argenbühl lag die CDU vorn mit 34,9 Prozent. Die weiteren Ergebnisse: FW: 29,4 Prozent; Grüne: 6,7 Prozent; SPD 14,8 Prozent; ödp: 9,4 Prozent; FDP: 2,1 Prozent; Die Linke: 2,8 Prozent. Im Kreistag sind vertreten: Argenbühls Bürgermeister Josef Köberle (CDU), Rainer Magenreuter, Bürgermeister von Isny (FWV), Peter Clement Arzt (SPD), Dr. Wolfgang Dieing Arzt (ödp) und Dr. Till Bastian (Die Linke) Im Isnyer Gemeinderat sitzen künftig für die CDU: Karl Immler, Dr. Alexander Sochor, Dieter Hechelmann, Peter Manz, Claus Berner, Karl Butscher und Graf Alexander von Quadt. Die SPD ist vertreten durch: Edwin Stöckle, Peter Clament, Reiner Pscheidl, Erhard Bolender, Hans-Peter Hummel und Gabriele Kimmerle. Die FWV entsendet: Gebhard Mayer, Dr. Wolfgang Dieing, Sibylle Lenz, Rolf Pawelka und Claus Zengerle Der Ortschaftsrat Beuren besteht nun aus: Karl Butscher, Silvia Ulrich, Marianne Gögler, Lina Schupp, Klemens Prinz, Rudolf Hübel, Herbert Müller, Andreas Schwarz und Mathias Biggel. Im Ortschaftsrat Großholzleute sitzen: Johannes Merta, Bertold Huber, Franz Mayer, Rainer Leuchtle, Alexander Ihler, Hans-Georg Hirsmüller, Gabriele Kimmerle, Bernd Jauß, Armin Heuson sowie Thomas Hofer. Im Neutrauchburger Gremium sind künftig vertreten: Claus Zengerle, Karl Anwander, Manfred Scheel, Georg Würtenberger, Karl Bodenmüller, Martin Eisleb, Wolfgang Harscher, Sabine Metzler, Sieglinde Butscher, Ralf Stolten und Jürgen Immler. Und im Ortschaftsrat Rohrdorf engagieren sich in Zukunft: Herbert Schmid, Ferdinand Hofmann, Josef Klink, Birgit Briechle, Norbert Maier, Alexander Graf von Quadt, Wilhelm Keybach, Heike Hengge sowie Bertold Eckart. Überschaubare Zahl Der Wahlkampf in Baden-Württemberg ist vorbei und auch Isny hat neben der Europawahl, der Kreistagswahl, der Gemeinderatswahl und der Wahl der Ortschaftsräte alle Voraussetzungen für einen konstruktiven Neuanfang in der Tasche. Die Verringerung des Gemeinderates von 29 auf 19 Stimmen hat sich bewährt. Die Kräfteverhältnisse sind ausgewogen und mit sieben Sitzen für die CDU, sechs Sitzen für die SPD und fünf Sitzen für die Freien Wähler erstaunlich gleichmäßig ausgefallen. Nach der Bekanntgabe durch den Gemeindewahlausschuss gehen die Unterlagen nach Ravensburg und werden dort noch einmal sorgfältig geprüft. Überhangsmandate sind nicht zu verzeichnen und die überschaubare Anzahl von drei Fraktionen für den Gemeinderat erleichterte vielen Wählern die Entscheidung. „Wahlkampf lohnt sich“, hatte auch die SPD festgestellt und mit 31,8 Prozent ein Ergebnis eingefahren, das zwischen Ulm und Bodensee nicht zu toppen ist. Auch die beiden anderen Fraktionen sind gut aufgestellt, auch wenn bei allen dreien durch die Reduzierung einige Sitze verloren gehen. Man wird miteinander reden müssen, wenn man etwas bewegen will, und das ist wohl auch der Wille der Wähler gewesen. In der zweiten Julihälfte (wahrscheinlich am 22. Juli) wird sich der neue Gemeinderat zur konstituierenden Sitzung und Vereidigung im Rathaus einfinden. Dann werden auch die letzten Unklarheiten beseitigt sein, falls es die bei diesem klaren Ergebnis überhaupt gibt. Um ein Wort des ehemaligen Bundespräsidenten Theodor Heuß abzuwandeln: „Na denn marschiert mal schön.“ In diesem Falle für das Wohl der Bürger in Isny.

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