"Wichtiger Lückenschluss"

Das Brückenbauwerk steht

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Der vierte Brückenschlag über die Iller in Kempten ist gemacht. Beim Richtfest am Freitag überzeugen sich die Anwesenden von der Brücke der künftigen Nordspange.

Kempten – Es ist Halbzeit beim Bau der Nordspange. Da das Brückenbauwerk über die Iller mittlerweile steht, konnte am Freitagmittag Richtfest gefeiert werden. Zahlreiche Stadträte überzeugten sich vom aktuellen Stand des 13,1 Millionen-Projekts, das bis Ende 2015 komplett fertiggestellt sein soll.

OB Thomas Kiechle freute sich, dass der symbolische Brückenschlag über die Iller für die Nordspange nun gefeiert werden konnte. Dieser Lückenschluss sei vor allem im Hinblick darauf wichtig, dass Kempten weiterhin das wirtschaftliche Zentrum der Region bleiben möchte und eine wesentliche Voraussetzung dafür eine gute Infrastruktur sei. „Mit der Nordspange schaffen wir hier im Norden der Stadt eine verkehrswichtige Ost-West-Verbindung und vernetzen die innerstädtischen Gewerbegebiete Stiftsbleiche und Ursulasried miteinander“, so Kiechle. Die künftige neue Straße habe aber auch überregionale Bedeutung, da sie eine leistungsfähige Anbindung an die A7 schaffe.

300 Tonnen Betonstahl und 50 Tonnen Spannstahl wurden für die 105 Meter lange und 13 Meter Breite vierte Brücke über die Iller verbaut. Insgesamt wiegt das Herzstück der Nordspange 11.000 Tonnen. Gebaut werden musste die Brücke auf gering tragfähigem Untergrund, weshalb die Standpfeiler bis in eine Tiefe von 50 Metern ragen. Ebenso sind bei dieser Baumaßnahme der Hochwasserschutz und durch den Eingriff in die Natur die notwendigen Ausgleichsmaßnahmen wichtig.

Die Gesamtkosten für die Nordspange betragen 13,1 Millionen Euro, wovon Kiechle zufolge circa sieben Millionen von der Regierung von Schwaben gefördert werden.

Melanie Läufle

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