Hallen neu strukturiert

Der Aufbau der Hallen im Stadtpark ist bereits in vollem Gange. Die diesjährige Allgäuer Festwoche findet von 11. bis 19. August statt. Fotos: Läufle

So viele Änderungen wie bisher wohl noch nie in der Geschichte der Allgäuer Festwoche gibt es heuer bei der Hallenstruktur. Aufgrund des Mensabaus an der Staatlichen Realschule an der Salzstraße wurden viele Hallen neu eingeteilt. Einen Monat vor Beginn der Wirtschaftsmesse stellten Festwochenleiterin Martina Dufner- Wucher und OB Dr. Ulrich Netzer (CSU) am Dienstag in der Markthalle die Neuerungen und das Programm vor.

„Aufbruch!“ ist das Motto der diesjährigen Allgäuer Festwoche, die vom 11. bis 19 August stattfindet. „Wenn man aktuell sein will, muss man etwas ändern“, sagte OB Netzer. Seiner Meinung nach ist die Festwoche jedoch fit für die Zukunft. Getreu dem Motto „Aufbruch!“ sei das Allgäu dabei, sich als Qualitätsmarke zu etablieren. Zudem „nutzt das Allgäu die Chancen, die die Energie-Wende für die Region bietet. Wir sind mit federführend bei diesem Thema“, betonte der Rathauschef. Festwochenleiterin Martina Dufner-Wucher stellte die Neuerungen der 63. Allgäuer Festwoche vor. „Der Bau der Mensa der Realschule (neue Halle 15) war Anlass für eine umfassende Neustrukturierung vieler Messehallen“, erläuterte sie. Während die Inhalte der Hallen 1 bis 7 im Wesentlichen gleich geblieben sind, gibt es in den weiteren Hallen einige Änderungen. Die bisherige Halle 14, in der vor allem Haushaltswaren zu finden waren, musste beispielsweise der Mensa weichen. Nun bietet die Halle 8 (bei der Sparkasse) Platz für Küche, Kochen und Genuss. In der neuen Mensa ist dafür jetzt das „Festwochen-Kinderland“ mit Kindergarten und die Kinder-Kreativ-Werkstatt des Kempodiums untergebracht. Wie OB Netzer verriet, soll sich das westliche Festwochengelände rund um die neue Mensa in den kommenden Jahren zu einem „Markt der Allgäuer Produkte“ entwickeln. „Die Planung heuer ist nur ein Zwischenschritt“. Eine weitere Neuerung ist die Neubenennung der Eingangstore. Die Eingänge und Kassen sind heuer nicht mehr nummeriert, sondern heißen Süd (AOK, Königsstraße), Nord (Residenz/Zumsteinhaus), West (Bodmanstraße) und Ost (ZUM). Um den Besucheransturm an den Abenden bewältigen zu können ist an allen Eingängen mindestens eine Kasse bis 22.30 Uhr besetzt. Aus Sicherheitsgründen gibt es in diesem Jahr bei der Sparkasse keine Kassen mehr. Hier können nur noch Besucher rein, die bereits eine Eintrittskarte besitzen. Kombiticket In Zusammenarbeit mit der Verkehrsgemeinschaft Kempten können die Festwochen-Verantwortlichen heuer auch erstmals eine Kombikarte anbieten. Besucher aus Kempten und dem nördlichen Landkreis Oberallgäu können zum Einheitspreis von neun Euro, unabhängig von er Tarifzone, mit dem Bus zur Festwoche kommen. Die Kombikarte enthält den Messeeintritt sowie Hin- und Rückfahrt. Neben der Wirtschaftsmesse wartet die Allgäuer Festwoche auch in diesem Jahr wieder mit einem umfangreichen Kulturprogramm im Residenzhof, viel Abwechslung auf der Bühne im Stadtpark und neuen Erlebniswelten in den verschiedenen Hallen auf. Die Werbetrommel rührt der „Festwochen-Mann“ Erich Wörfel. Er präsentiert die Kernaussage „Endlich Festwoche“ auf dem Lederhosen-Steg und geht zusammen mit dem Festwochenbeauftragten des Stadtrats, Herbert Karg (FW) Anfang August auf Promotiontour im Allgäu. Weitere Infos zur Allgäuer Festwoche gibt es im Internet unter www.festwoche.com.

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